Niederösterreich

Erstellt am 21. November 2018, 15:35

von Christine Haiderer

Feiern im Zeichen der Gesundheit. In Grafenegg wurden gesunde Gemeinden, tut-gut-Wirte und gesunde Betriebe von tut gut ausgezeichnet.

Landesrat Martin Eichtinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Alexandra Pernsteiner- Kappl von der Initiative „Tut gut“ und Moderatorin Christa Kummer bei „Gemeinsam vernetzen tut gut“ in Grafenegg (v.l.n.r.)  |  C. Haiderer

Bei der Initiative „Tut gut“ dreht sich alles um Gesundheit, um Gesundheitsförderung und Prävention. Und das in vielen Bereichen: von Schulen über Gemeinden bis hin ins Wirtshaus. Ein Beispiel: „Über 3.000 Ehrenamtliche tragen die Initiative in den gesunden Gemeinden“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei „Gemeinsam vernetzen tut gut“ in Grafenegg. Das Gemeinsame ist wichtig. Denn: „Für ein erfolgreiches Projekt ist das Rezept denkbar einfach: Gemeinsam schaffen wir mehr als jeder alleine“, so Alexandra Pernsteiner-Kappl. In gesunden Gemeinden ist dazu Gelegenheit genug.

Gesunde Gemeinden gibt es bereits 411. „Bei 573 Gemeinden insgesamt sind das 70 Prozent“, freut sich Landesrat Martin Eichtinger. Für all die Aktiven hier geht es kommendes Jahr insbesondere um Nachhaltigkeit und darum, wie man eingeschlafene Projekte wiederbeleben kann, verrät Gesunde-Gemeinde-Programmleiter Herbert Wojta-Stremayr.

55 Gemeinden wurden in Grafenegg ausgezeichnet sowie 22 Tut-gut-Wirte und 28 gesunde Betriebe. Es gab Grundzertifizierungen, Plaketten, Auszeichnungen, Urkunden … Die Wirte übrigens bieten, so Programmleiterin Sandra Pfeffer ein buntes, ausgewogenes Speisenangebot, und manchmal auch Catering. Ganz unter dem Motto „Gesunde Speisen genussvoll auf den Teller bringen“. Welche Betriebe bei Tut gut mitmachen können? „Voraussetzung ist, dass der Betrieb in einer gesunden Gemeinde liegt“, erläutert Programmleiterin Katja Racher. Was der Vorteil von betrieblicher Gesundheitsförderung ist? „Der einzelne bleibt gesünder, kann gesund in Pension gehen.“ Und: „Die Produktivität wird gesteigert“, wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen.

Neben Wirten, Gemeinden und Betrieben lässt sich die Gesundheit aber auch noch in vielen weiteren Bereichen fördern. Und daher gibt es zudem bei Tut gut unter anderem 7.000 Teilnehmer bei Vorsorge aktiv, 130 gesunde Schulen, niederösterreichweit 65 Tut-gut-Wanderwege und 187 Schrittewege. Nächstes Jahr übrigens könnten das 200 werden, verrät Christian Paumann.

www.noetutgut.at