Kinder-Reha wird konkret. Das offizielle Vergabeverfahren rund um Rehabilitationseinrichtungen für Kinder und Jugendliche ist gestartet – ein großer Erfolg für die Initiative Kinderreha.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 01. September 2015 (09:16)
NOEN, Maximilian Koepf
32.270 Euro kamen bei einem Golf-Charity der Wiener Städtischen im Golfclub Weitra für die Kinder-Rehazusammen. Unter anderem mit dabei: NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter, ÖGB-Landessekretär Christian Farthofer, Skilegende Hans Enn, Wiener-Städtische-Landesdirektor Wolfgang Lehner, AKNÖ-Präsident und Vereinsobmann Markus Wieser, Kabarettist und Schauspieler Reinhard Nowak, Turnierorganisator Paul Ambrozy (Wiener Städtische), Moorheilbad-Harbach-Geschäftsführerin Karin Weißenböck und SPÖ-GVV-NÖ-Präsident Rupert Dworak.

„Die Ausschreibung für die neue Kinderrehabilitation hat begonnen“, hieß es vor wenigen Tagen vonseiten des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Bereits zweiter großer Erfolg

„Das ist der zweite wesentliche Erfolg“, freut sich Markus Wieser, Gründer des Vereins für Kinder- und Jugendlichenrehabilitation in Österreich, der seit sechs Jahren um kindgerechte Rehabilitation kämpft. Der erste große Erfolg liegt ein Jahr zurück.

Damals hatten sich Krankenversicherungsträger und Bundesländer im Sommer über die Finanzierung geeinigt. „Wir sind sehr weit“, so Wieser. „Es freut uns, dass man konkrete Umsetzungsschritte erkennt“ und die Ausschreibung die Qualität in den Vordergrund stellt.

Laut Hauptverband will man bis Jahresende Standorte und Betreiber der geplanten Einrichtungen zur Kinderrehabilitation finden und als Partner sichern. Auf diesen Zeitplan hofft auch Wieser, damit „nächstes Jahr die Bagger zum Einsatz kommen“. Stehen die zukünftigen Einrichtungen, will der Verein als Elterninitiative vor Ort sein und Kinder und Familien betreuen.

Familien mit Spenden unterstützt

Bis dahin werden unter anderem auch Spenden gesammelt, wie etwa bei einem Golf-Charity gemeinsam mit der Wiener Städtischen in Weitra, bei dem am Wochenende 32.270 Euro zusammengekommen sind.

Was mit dem Geld passiert? „Damit bilden wir Rücklagen“, so Wieser. Für Spielgeräte in den zukünftigen Kinder- und Jugendrehabilitationseinrichtungen, Pädagogen, Outdoor-Einrichtungen, Ausflüge usw.

Unter anderem werden mit den Spendengeldern auch jetzt schon Familien unterstützt, die durch die Erkrankung des Kindes in Not geraten sind.

www.initiative-kinderreha.at