Dem Heuschnupfen begegnen. Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger, Kräuterpfarrer-Zentrum, über Löwenzahn und Lindenblüten.

Erstellt am 03. Juni 2020 (15:50)
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Wer in den letzten Wochen die Fenster im Haus geputzt oder die lackierten Flächen des Autos abgewaschen hat, weiß wohl, womit man dabei konfrontiert wurde. Es ist vor allem der Blütenstaub, der jedes Jahr im Frühling von verschiedenen Bäumen und Sträuchern bzw. Gräsern und Blumen im Zuge des Aufblühens freigesetzt wird.

Was einerseits eine hohe Fruchtbarkeit anzeigt, kann für unsereins ganz schnell zum Problem werden. Denn: Die allergischen Reaktionen auf ein derartiges Phänomen sind sehr häufig zu verzeichnen. Verschiedene Pollen lösen eben bei nicht wenigen einen so genannten Heuschnupfen aus. Wenn man darum weiß, dann sollte man sich diesen Umstand durch kompetent durchgeführte Tests abklären lassen.

Es ist aber auch zusätzlich möglich, diesem Dilemma mit einer vorbeugenden Maßnahme zu begegnen. Eine Teekur hilft mit, um einen anstehenden Heuschnupfen zumindest abzufedern. Dazu gießt man sich mit getrockneten und zerkleinerten Löwenzahnblättern einen Tee auf.

Zwei Teelöffel voll der Kräuterdroge werden dabei mit 1/4 Liter kochendem Wasser überbrüht. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und hernach abseihen. Noch etwas frisch gepressten Zitronensaft beigeben und dann schluckweise trinken. Das geschieht gleich am Morgen nach dem Aufstehen. Am Abend wiederum richtet man sich rechtzeitig vor dem Zubettgehen einen anderen Teeaufguss an, diesmal mit getrockneten Lindenblüten. Das Ganze ungefähr drei Wochen lang praktizieren, damit die Anwendung auch Wirkung zeigen kann.

 

KräuterpfarrerBenedikt Felsinger, Kräuterpfarrer-Zentrum, überdie Birke.
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