Erstellt am 03. Dezember 2018, 09:13

von BVZ Redaktion und NÖN Redaktion

Menschen helfen. Ehrenamtlich tätig sein kann man in vielen Bereichen. Zum Beispiel beim Besuchsdienst.

Ehrenamtlich tätig sein kann man in vielen Bereichen. Zum Beispiel kann man im Rahmen des Besuchsdienstes zum Beispiel von sozialen Diensten ältere Menschen besuchen.  |  Photographee.eu/Shutterstock.com

Anderen Menschen helfen, das ist der Hauptgrund für Menschen in Österreich, freiwillig tätig zu sein. Es geht laut Freiwilligenweb aber auch darum, Spaß am Engagement zu haben und etwas Nützliches zum Gemeinwohl beizutragen. Freiwillige wollen mit Menschen in Kontakt kommen, eigene Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen, selbst aktiv bleiben, sich für eine wichtige Sache engagieren und dazulernen.

„Freiwilliges Engagement hat in Österreich einen großen Stellenwert“, verrät www.freiwilligenweb.at des Sozialministeriums. „In Organisationen und Vereinen sind rund 2,3 Millionen Menschen unbezahlt aktiv tätig.“

Dabei engagieren sich die meisten regelmäßig und sind bis zu 30 Tage im Jahr im Einsatz. Von diesem profitiert der Einzelne: mehr soziale Kontakte, mehr Lebensqualität usw. „Freiwilligenengagement ist nicht nur ein interessanter Ausgleich zu Beruf und Ausbildung, sondern eine spannende Chance, sich neue Kompetenzen anzueignen, eigene Stärken zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen, mitzugestalten und aktiv zu bleiben.“

Fähigkeiten und Gesundheit fördern

Und: „Untersuchungen zeigen, dass in der Freiwilligenarbeit Fähigkeiten wie Verantwortungsbereitschaft, rhetorische Fähigkeiten, organisatorisches Talent, Teamfähigkeit oder Führungsqualität trainiert werden.“ Damit kann freiwilliges Engagement auch bei Bewerbungen von Vorteil sein.

Und: „Freiwilliges Engagement kann sich positiv auf den Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl, insbesondere auch im Alter auswirken“, so www.freiwilligenweb.at.

Darüber hinaus profitieren Organisationen, bei denen Ehrenamtliche eine wichtige Rolle spielen, und natürlich die Menschen, für die man da ist. Zum Beispiel beim Besuchsdienst. Dabei kann man Abwechslung in den Alltag von anderen Menschen bringen, man kann sie aktivieren und motivieren.

Wo man aktiv werden kann? Die Bandbreite ist groß. Vom Katastrophenschutz über Umwelt- und Tierschutz bis hin zu Sport, Politik oder Religion. Was es alles gibt, dazu konnte man sich vor kurzem auch bei der Freiwilligenmesse in St. Pölten informieren (www.freiwilligenmesse.at).