NÖ im Zentrum der Musiktherapie. Wenn Anfang Juli der Weltkongress für Musiktherapie erstmals in Niederösterreich stattfindet, werden an der IMC FH Krems rund 900 Musiktherapie-Interessierte aus über 45 Ländern über Praxis, Forschung und Lehre von Musiktherapie diskutieren.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 17. Mai 2014 (07:41)
NOEN, nini
Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Astrid Heine (IMC FH Krems), Weltkongresspräsident Gerhard Tucek und Nikolaus Steinhoff, FA für Neurologie, GF Psychiatrie, Ärztlicher Leiter der Intermediate Care Unit-IMCU-Neurologie an der Neurologischen Abteilung im LK Hochegg.
Mit Mozart und Science stand schon in den letzten Jahren die Musiktherapie wie auch ihre Wirkungen immer wieder im Zentrum eines Kongresses in Niederösterreich. Heuer aber ist der Weltkongress für Musiktherapie zum ersten Mal zu Gast in Österreich.

„Heuer ist es das erste Mal, dass wir den Weltkongress nach Niederösterreich bringen dürfen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka. Warum? „Seit 2006 haben wir uns einen sehr, sehr guten Namen gemacht“, verrät Gerhard Tucek, Weltkongresspräsident, IMC-FH-Krems-Forschungsbereichsleiter Department Health Science. Und so wurde er gefragt, ob der Kongress stattfinden kann. Und so werden heuer knapp 900 Musiktherapie-Interessierte aus rund 45 Ländern erwartet.

Praxis, Forschung und Lehre

Von 7. bis 12. Juli dreht sich daher an der IMC FH Krems alles um musiktherapeutische Praxis, Forschung und Lehre, darum, wie Musiktherapie auf verschiedene Kulturen zugeschnitten werden kann, darum, wie Forschung und Praxis zueinander stehen, um die aktive Rolle des Patienten in der Therapie und um neue Forschungsergebnisse.

Wie denen einer Studie aus Niederösterreich, die sich mit der Wirkung von Musiktherapie auf Wachkoma-Patienten beschäftigt.  www.musictherapy2014.org