Online-Rechner für dritten Stich

Mit einem Impfabstandsrechner kann man ab sofort errechnen, wann der richtige Zeitpunkt für die dritte Impfung gegen das Coronavirus ist. Geimpft wird in mehr als 400 Ordinationen und sechs Impfbussen.

Erstellt am 25. Oktober 2021 | 09:52

Die zweite Corona-Impfung war im April und Sie wollen wissen, wann der richtige Zeitpunkt für die dritte Impfung ist? Für solche Fälle gibt es jetzt unter www.impfung.at einen eigenen Impfabstandsrechner im Internet. Hier lässt sich auf Basis der Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums der ideale Zeitraum für den dritten Stich errechnen. Geimpft wird aktuell in Niederösterreich in mehr als 400 niedergelassenen Ordinationen und in den sechs Impfbussen. Der Impfrechner dient zur Orientierung - wer zur dritten Impfung gehen will, braucht aber keine gesonderte Einladung oder Freischaltung. 

Bisher wurden in Niederösterreich mehr als 45.000 Landsleute zum dritten Mal geimpft. Alle anderen, die schon bisher über www.impfung.at ihren Impftermin gebucht haben, werden ab dem Nationalfeiertag elektronisch über die Auffrischungsimpfungen informiert. 

Generell gilt: Über 65-Jährige, Risikopatienten und jene Menschen, die mit AstraZeneca geimpft wurden, sollen gemäß der Empfehlung sechs bis neun Monate nach dem Zweitstich eine Auffrischung bekommen. Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurde, sollten bereits ab 28 Tagen eine weitere Dosis erhalten. Ein Zeitraum von sechs bis zwölf Monate gilt für Personal in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie pädagogischen Einrichtungen.

Allen anderen über 16-Jährigen wird die Auffrischungsimpfung neun bis zwölf Monate nach Abschluss der vollständigen Erstimmunisierung empfohlen. Zur Auffrischungsimpfung werden ausschließlich mRNA-Impfstoffe (Pfizer/Biontech oder Moderna) verwendet – unabhängig davon, welche Vakzine im Rahmen der ersten beiden Teilimpfungen verabreicht wurden.

75,2 Prozent der über 12-Jährigen sind vollimmunisiert

Insgesamt sind mittlerweile 75,2 Prozent der über 12-Jährigen in Niederösterreich bereits vollimmunisiert, was 65 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. „Je mehr Impfungen, desto weniger schwere Erkrankungen, und je schneller geimpft wird, desto besser", streicht Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) hervor.