Patientenanwälte und Land NÖ wollen Studie. Zurzeit gibt es keine wissenschaftlich erhobenen Zahlen, wie viele Strahlentherapie-Geräte in Österreich tatsächlich benötigt werden. Daher fordern Patientenanwälte und Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka eine österreichweite Bedarfsstudie, die das herausfinden soll.

Erstellt am 16. Juni 2014 (17:23)
Für eine Bedarfsstudie: Elfriede Riesinger (Geschäftsführerin NÖGUS), Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, Gerald Bachinger (NÖ Patienten- und Pflegeanwalt), Klaus Schuster (Geschäftsführer-Stellvertreter NÖGUS).
NOEN, Haiderer
Für Krebspatienten gibt es in Niederösterreich drei Strahlentherapie-Geräte in Wiener Neustadt und zwei in Krems, ein drittes wird hier im September in Betrieb genommen. Zwar entspricht diese Anzahl an Geräten dem Plan, allerdings will man auch auf die Zukunft vorbereitet sein.

Daher unterstützt laut Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka das Land NÖ die Forderung der Patientenanwälte nach einer österreichweiten Bedarfsstudie.

Die Situation analysieren

Diese soll zum einen herausfinden, wie viele Geräte es momentan gibt und unter anderem auch, wie viele Patienten damit betreut werden können. Zum anderen soll nicht nur die Strahlentherapie selbst, sondern auch andere Abläufe in diesem Zusammenhang betrachtet werden, da Wartezeiten auch aus anderen Gründen entstehen können. Und: Es soll zudem überprüft werden - wenn mehr Geräte nötig sind - wo diese am sinnvollsten aufgestellt werden sollen.
Dazu werden NÖ, Wien und das Burgenland sowie Patientenanwalt Gerald Bachinger als Sprecher der Patientenanwälte bei der nächsten Bundeskommission einen Antrag für eine solche Bedarfsstudie stellen, die dann durch die Gesundheit Österreich Gmbh durchgeführt werden könnte.