Auf in die Schule!. Das neue Schuljahr können Schüler zum Anlass nehmen, von Anfang an mit Spaß und Neugierde zu lernen.

Erstellt am 28. August 2019 (00:01) – Anzeige
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Beim Lernen sind Pausen wichtig, wie auch Wiederholungen. Und: Es macht Sinn, vor Prüfungen einen Plan zumachen, was man wann lernen will, damit es nicht zu viel auf einmal wird.

Endlich wieder Schule, jeden Tag viel Neues lernen und endlich wieder die Schulkollegen treffen. Es gibt vieles, worauf sich Schüler freuen können. Wenn die Schule beginnt, heißt es aber auch wieder lernen.

Damit das von Anfang gut klappt, kann man einige Tipps beachten. Das Gesundheitsportal Österreich empfiehlt etwa:

Pausen. Denn das Gehirn merkt sich Informationen besser, wenn das Gelernte zwischen zwei Einheiten verarbeitet werden kann.

Entspannung. In den Alltag einbauen kann man Musikhören, Spielen, Spaziergänge, Entspannungsübungen usw.

Planung. Rechtzeitig anfangen lautet die Devise. Dann muss man sich nicht in letzter Minute alles auf einmal einprägen, sondern kurz vor der Prüfung nur noch einmal alles wiederholen. „Am besten den Lernstoff gleichmäßig auf die Tage im Lernzeitraum einteilen.“

Wiederholungen. Wiederholen sollte man die Lerninhalte nach einer kleinen Pause. Besonders wirkungsvoll ist es vor dem Schlafengehen. Und: „Es wird empfohlen, den Lernstoff regelmäßig zu wiederholen.“

Schlaf. Wichtig ist auch, auf guten Schlaf achten.

Aufwärmen. Hilfreich sein kann es auch, mit einer leichteren Aufgabe zu beginnen.

Mit anderen lernen und Spaß haben

Abwechslung. Unterschiedliche Fächer hintereinander lernen. Und versuchen, das Lernen möglichst ansprechend zu gestalten. „Irgendetwas Positives und Brauchbares findet sich in jedem Lerninhalt.“

Gemeinsam. Schüler können sich gegenseitig etwas erklären, wie etwa durch Gründung von Lernpatenschaften (Fortgeschrittene helfen Lernschwächeren).

Ziele. Sinnvoll ist es, sich ein überschaubares Ziel zu setzen, wie zum Beispiel eine gute Note für eine Schularbeit, und Anreize zu schaffen. So kann man nach der Schularbeit etwa einen Ausflug unternehmen.

Hilfen. „Altbewährte Eselsbrücken und Vokabelkärtchen helfen meiner Erfahrung nach immer noch am besten“, verrät Lerntrainerin Teresa Klever vom Hilfswerk NÖ.

Spaß mit allen Sinnen. „Es ist wichtig, mit allen Sinnen zu lernen und dabei das Neue mit bereits Bekanntem zu verknüpfen. Selbst Vokabellernen kann Spaß machen, wenn es zum Beispiel hüpfend im Trampolin passiert“, rät Claudia Buchmüller.

Bewegung. Martina Kaup zufolge sollte man Lernpausen unbedingt für Bewegung, am besten an der frischen Luft, nutzen.

Persönlichkeit. Hilfreich ist es auch, vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, den eigenen Lerntyp zu erkennen (wie, wo und wann lerne ich am liebsten), einem definierten Ziel mit Freude Schritt für Schritt entgegengehen und Unterstützung annehmen, sagt Lerntrainerin Erna Bauer.

Hilfswerk NÖ