Digitale Gesundheitsprojekte in NÖ. Unter dem Titel „Digitalisierung braucht Gesundheitskompetenz“ beschäftigten sich Gesundheitsexperten in St. Pölten mit Projekten rund um die Digitalisierung. Vorzeigeprojekte dazu gibt es auch in NÖ.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 19. September 2019 (14:20)
NLK/Pfeiffer
Die Österreichische Plattform für Gesundheitskompetenz feiert ihren fünften Geburtstag. Mit dabei: NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger, die Plattform-Vorsitzende Christina Dietscher, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und NÖGKK-Generaldirektor-Stellvertreterin Petra Zuser.

Fünf Jahre feiert die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz heuer bei ihrer Konferenz in St. Pölten. Das Thema: Digitalisierung braucht Gesundheitskompetenz. Über 40 Vorzeigebeispiele werden dabei präsentiert. Damit man voneinander lernen kann. 

Erfolgreiche Projekte rund um Digitalisierung gibt es einige in Niederösterreich. Wie etwa die Gesundheitshotline 1450, die, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, gut angenommen wird und bei der man beraten wird, an wen man sich mit seinem akuten Gesundheitsproblem wenden soll. Oder auch die Rettung-App von 144 Notruf Niederösterreich. „Im Notfall braucht man nur einen Button zu drücken“, so Mikl-Leitner.

Und der Notruf wird verständigt, wo man sich gerade befindet. „Wir haben mittlerweile 21.600 registrierte User, die 550 Notfälle gemeldet haben, 318 davon in Niederösterreich“, so Landesrat Martin Eichtinger. Helfen kann die App übrigens mittlerweile auch in Tschechien und der Slowakei, bis Ende des Jahres auch in Ungarn. 

E-Medikation & E-Impfpass

Dann gibt es da auch noch die E-Medikation, die in Niederösterreich schon weit verbreitet ist. „Neun von zehn Apothekern und neun von zehn Ärzten haben die E-Medikation bis dato umgesetzt“, freut sich der NÖGUS-Vorsitzende. Und bald wird auch der E-Impfpass über alle Impfungen informieren und an Auffrischungen erinnern. Eichtinger: „Der E-Impfpass wird 2020 in Niederösterreich starten und 2021 ausgerollt.“

Weitere Projekte hat beispielsweise auch die Sozialversicherung. Wie etwa „Meine SV“. Damit kann man, verrät Petra Zuser, Generaldirektor-Stellvertreterin NÖ Gebietskrankenkasse, Wahlarztrechnungen einreichen usw. Oder die Zahnputz-App für Kinder oder auch die Rauchfrei-App, die beim Rauchstopp unterstützt.

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