So pflegt ihr Zimmerpflanzen im Winter richtig. Heizungsluft, veränderte Lichtverhältnisse, Zugluft und Schädlinge machen den Zimmerpflanzen im Winter oft zu schaffen.

Von Redaktion noen.at. Update am 10. Januar 2020 (11:57)
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Mit Umsicht, vorbeugenden Maßnahmen und ökologischen Methoden könnt ihr eure Pflanzen optimal durch die Wintermonate helfen:

1. Lüften

„Beim Lüften ist Vorsicht geboten. An frostig-kalten Tagen kann der Luftzug bei Pflanzen, die nahe dem geöffneten Fenster stehen, zu Erfrierungen führen. Haltet deshalb jene Fenster, bei denen regelmäßig gelüftet wird, im Winter pflanzenfrei“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Aktion „Natur im Garten“.

2. Gießen

Prüft regelmäßig, ob sich die Erdoberfläche trocken anfühlt und gießt bei Bedarf mäßig. Viele Zimmerpflanzen stammen ursprünglich aus den feucht-warmen Regenwäldern und vertragen Trockenheit nicht gut. Ihr könnt die Pflanzen öfters pro Woche mit einer Sprühflasche direkt besprühen, vor allem jene Gewächse, die auf dem Fensterbrett direkt über der Heizung stehen.

3. Düngen

Düngt sehr zurückhaltend, maximal einmal im Monat mit organischem Dünger oder Komposttee. Bei Hydrokulturen achtet auf dafür geeignete organische Flüssigdünger und auf die richtige Dosierung. Für die meisten Pflanzen reichen drei Düngergaben über den Winter verteilt völlig aus. Lasst die Vorhänge tagsüber geöffnet, damit die Pflanzen das spärliche Tageslicht nutzen können.

4. Staub wischen

Durch das Heizen verstauben die Blätter im Winter schneller, wodurch weniger Licht zu den Blattoberflächen dringt. Regelmäßiges Abwischen oder Abbrausen mit lauwarmem Wasser entfernt nicht nur den Staub, sondern auch eventuell vorhandene Schädlinge.