Sicher versichert beim Hausbau . Höhen und Tiefen sind beim Hausbau meistens vorprogrammiert. Versicherungen können schützen!

Erstellt am 26. Mai 2018 (03:55)
thodonal88/shutterstock.com
Ist die Finanzierung geklärt, kommt die Versicherung an die Reihe. Weil: Ohne guten (Versicherungs-)Schutz lässt es sich nicht gut, oder zumindest nicht sorgenfrei bauen.

Eine emotionale Achterbahnfahrt beginnt für die meisten Menschen, die sich fürs Hausbauen entscheiden. Nicht nur, dass daran Finanzen und Zukunftspläne hängen, kann während eines solchen Großbauprojekts auch etwas schief gehen.

Fertigstellungstermine verändern sich, es kommt zu Materialengpässen, manche Anschaffungen sind teurer als geplant ... Aus dem Traum kann ein Schuldenberg werden.

Hier ist das Allerwichtigste: Absicherung. Für jede Bauphase gibt es zugehörige Bauversicherungen, die den Hausbauer vor einem möglichen Ruin schützen. Dadurch werden alle Baubeteiligten für entstandene Ausfälle oder Schäden entschädigt.

Bauwesenversicherung:

Die erste Bauphase betrifft den Rohbau. Dafür gibt es die Bauwesenversicherung, eine Allgefahrenversicherung. Mit ihr werden alle im Prinzip unvorhersehbaren Schäden abgesichert. Damit dies nicht zu einer Art Freikarte für Schadensfälle wird, hat die Bauwesenversicherung in der Regel eine mehr oder weniger lange Ausschlussliste, die zum Gegenstand hat, in welchen Fällen die Versicherung nicht greift.

Sie wird meistens aktiv bei Schäden, die durch höhere Gewalt verursacht werden. Dazu zählen Hochwasser oder Sturm, aber auch Schäden, die durch Vandalismus oder durch bei Baubeginn nicht bekannte Eigenschaften des bebauten Bodens begründet sind.

Feuerrohbauversicherung:

Diese Versicherung wird meistens von den Kreditgebern zur Auflage gemacht. Auch sie kommt dem Bauherrn und dem Bauträger zugute. Die Feuerrohbauversicherung haftet nicht nur für Schäden am Bau, die durch das Feuer selbst verursacht werden, sie kommt auch auf für die Folgeschäden eines Brands auf. Dazu zählen Schäden, die durch Rauch und Ruß verursacht werden.

Bauherrenhaftpflichtversicherung:

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt dem Bauherrn zugute. Sie deckt Schäden ab, die durch mangelhafte Verkehrssicherheit des Bauvorhabens begründet sind. Dazu gehört etwa mangelhafte Beleuchtung oder Absperrung der Baustelle. Diese Pflichten gibt der Bauherr meist an den Bauträger ab. Er behält in letzter Instanz aber die Aufsichtspflicht über die Arbeit des Bauträgers.

Bauhelferversicherung:

Die Bauhelferversicherung versichert Helfer am Bau. Alle Freunde, Bekannte und Verwandte, die den Bauherrn unterstützen, müssen bei der Berufsgenossenschaft Bau (BauBG) angemeldet werden. Daraus ergibt sich dann auch eine Beitragspflicht, die sich im Regelfall an der Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden bemisst.

www.hausbauagentur.com

Von der NÖN-Sonderjournal-Redaktion