Mit Energie durch den Tag. Jede Menge Strom braucht der Mensch für seinen Tag. Für die Arbeit, seine Wege, die Freizeit, den Haushalt. Und: Dieser Strom kann auch von der eigenen Photovoltaik-Anlage kommen.

Erstellt am 25. Februar 2019 (00:01)
zVg EVN
Das E-Auto ist nur eines von vielen Dingen des Alltags, die zeigen, wie wichtig Strom für den Alltag geworden ist.

Der Wecker läutet. Nicht der von früher, wie man ihn in der Kindheit hatte. Sondern der des Handys. Ein kurzer Blick auf die Wetter-App verrät, wie es heute wohl werden wird. Bevor man über Social Media und Zeitungen erfährt, was es heute morgen gilt, zu wissen.

Dann steht morgendliches Zurechtmachen im Badezimmer am Programm. In manchen Haushalten kommt das warme Wasser dazu von der Fernwärme, in anderen aber aus dem eigenen Haus. Konkreter vom eigenen Dach. Von der Photovoltaik-Anlage, die Sonnenstrahlen in Sonnenstrom verwandelt. Strom, der gespeichert und für das Leben genutzt werden kann. Zum Beispiel für das Warmwasser oder für Elektro-Geräte, wie jene in der Küche, in der man frühstückt, – oder aber auch fürs E-Auto. Das über Nacht in der Garage – angesteckt an die Steckdose – aufgeladen wurde und nun bereit steht: für den Weg zur Arbeit.

Auf ins E-Auto!

Etwas Musik braucht es vielleicht noch. Für die nötige Motivation. Und dann kann es auch schon losgehen. Oder besser losfahren. Und das ziemlich leise. Immerhin ist es ein E-Auto.

Ein E-Auto bedeutet meist zu Beginn höhere Kosten bei der Anschaffung. Die Betriebskosten, Wartung und Service aber sind deutlich geringer. Und: Es gibt Förderungen. An besseren Batterien, die bisher ökologisch noch nicht einwandfrei sind, wird eifrig geforscht. Ansonsten aber hat ein E-Auto den Vorteil, dass es keine Abgase verursacht, emissionsfrei ist, wenn es über die eigene Photovoltaik-Anlage mit Strom versorgt wird, und weniger Lärm versursacht. Es gibt also viele Gründe, umzusteigen. Und damit ist man nicht mehr einer von wenigen. E-Autos gibt es immer mehr. Mit Ende Dezember waren es 20.831 in Österreich, verrät der Bundesverband Elektromobilität Österreich.

Der Durchschnitts-Niederösterreicher, so die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, braucht 37 Kilometer in die Arbeit. Mit einer Akkuladung sind zwischen 100 und 200 Kilometer in etwa möglich. Je nach Auto. Sollte es weiter werden, stehen zahlreiche Ladestationen zur Verfügung. Allein die EVN bietet in Niederösterreich ein flächendeckendes Netz. In ganz Österreich gibt es mittlerweile knapp 5.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte, laut Bundesverband Elektromobilität Österreich. Die meisten innerhalb Österreichs übrigens in Niederösterreich: 1.217 insgesamt. Ach ja, und zu rund 80 Prozent wird zuhause oder am Arbeitsplatz geladen.

Bereit für die Freizeit

Es folgen Meetings, Computerarbeit, Telefonate, wieder Meetings, noch mehr Computerarbeit. Und: Schon wird das Notebook von der Docking-Station im Büro geklickt und eingesteckt, um sich auf den Weg nach Haus zu machen. Dorthin, wo der eigene Strom das eigene Haus und Auto versorgt. Wo, die Waschmaschine läuft. Man vielleicht noch kurz auf dem Ergometer ein paar Kilometer runterradelt, wenn es draußen regnet. Und man sich dann beruhigt am Ende des Tages vor den Fernseher werfen und den Abend genießen kann.