Früher Christbaum-Aufputz erhöht Brandgefahr. Viele Haushalte putzen ihre Christbäume schon früher auf, als es sonst üblich ist. Das führt dazu, dass die Christbäume bereits zu Heilig Abend so trocken sind, wie eigentlich erst nach Silvester. 

Von Redaktion NÖN.at und Redaktion BVZ.at. Erstellt am 17. Dezember 2020 (15:14)
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"Es ist verständlich, dass man das weihnachtliche Gefühl gegen Ende eines solchen Jahres so lange als möglich halten möchte", zeigt sich Wiener Neustadts Kommandant Branddirektor Christian Pfeiffer verständnisvoll. "Allerdings birgt der Trend Christbäume schon viel früher als üblich aufzuputzen auch einige Gefahren", so Pfeiffer.

Die Feuerwehr Wiener Neustadt rät generell, Christbäume so lange als möglich im Freien zu lagern und so knapp als möglich zum Heiligen Abend erst in den Wohnraum zu bringen. "Wenn der Christbaum im Wohnraum ist, dann empfiehlt es sich den Baum in einen Ständer zu stellen, welcher mit Wasser gefüllt werden kann. Dadurch trocknet der Baum nicht gar so schnell aus. Außerdem sollte auf die Verwendung von 'echten' Kerzen verzichtet werden. Diese bergen eine enorme Gefahr", erklärt Gerhard Kohlheimer,

Abschnittssachbearbeiter für den Vorbeugenden Brandschutz. Pfeiffer ergänzt: "Wir wünschen uns zu Weihnachten ebenfalls ein ruhiges und besinnliches Fest mit Kreise unserer engsten Familie. Es ist heuer etwas schwieriger, als sonst, aber wir hoffen, dass das kleine gemeinsame Fest nicht durch einen Brand gestört wird. Bleiben Sie achtsam und achten Sie auf unsere Tipps. Damit das Weihnachtsfest nicht zur Herbergssuche wird."

Mehr Informationen rund um Sicherheitstipps des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes finden Sie unter fire.cc/weihnacht oder in der Rubrik "Bürgerservice" unter www.ffwrn.at.