Erstellt am 11. März 2018, 11:40

von NÖN Redaktion

Land NÖ unterstützt energiesparendes Bauen und Sanieren. Ob fürs Passivhaus, den Tausch eines Heizkessels die Dämmung der obersten Geschoßdecke oder Photovoltaik-Anlagen – das Land NÖ unterstützt nachhaltiges und energiesparendes Bauen und Sanieren mit einer Reihe von Förderungen.

Auch wenn die Antragsfrist für dieses Jahr schon vorbei ist – das Land NÖ fördert auch Photovoltaik-Anlagen mit einer Größe über fünf Kilowattpeak.  |  Uwe Landgraf / Shutterstock.com

Sei es der Umstieg auf erneuerbare Energien, der Austausch eines Heizkessels oder die Errichtung eines Energie Sparenden und nachhaltigen Passivhauses – das Land NÖ bietet spezielle Förderungen für nachhaltiges und umweltbewusstes Bauen und Wohnen an.

Gute Energiekennzahl für hohe Förderung

Eine jener Faktoren, die als Bemessungsgrundlage für Förderungen durch das Land NÖ herangezogen wird, ist die Energiekennzahl. Die Grundbedingung für ein Landesdarlehen mit einer ein Prozent Verzinsung und einer Laufzeit von 27,5 Jahren ist dabei, dass die Energiekennzahl unter 36 kWh/m²a liegt. Generell gilt hier: Je weniger Energie verbraucht wird, desto höher ist die Förderung. Zusätzlich dazu gibt es bei dieser Förderung noch bestimmte Einkommensgrenzen.

Eine Sonderförderung von 40.000 Euro gibt es für Passivhäuser. Die Förderhöhe wird nach einem speziellen Punktesystem berechnet, bei dem es beispielsweise für automatische Wohnraumlüftung, Wärmepumpen oder thermische Solaranlagen extra Punkte und somit extra Geld gibt. Dasselbe Punktesystem gibt es auch für die Modernisierung von Altbauten, die dazu dient, Energie einzusparen.

Einsparen durch neue Energieformen

In Zusammenhang damit bietet das Land auch eigene Förderungen für den Tausch von Heizkesseln oder die Dämmung der obersten Geschoßdecke.

Für Letzteres kann ein Zuschuss zu den anerkannten Investitionskosten in der Höhe von 20 Prozent gewährt werden, maximal aber 1.000 Euro. Für den Tausch eines Öl- oder Gaskessels oder einer Gastherme durch Heizungsanlagen auf der Basis erneuerbarer Energien gibt es auch 20 Prozent der Investitionskosten oder maximal 3.000 Euro.

Wer seinen alten Heizkessel durch erneuerbare Energien ersetzt, kann dafür einen Zuschuss von bis zu 3.000 Euro beantragen.  |  SpeedKingz / Shutterstock.com

Neu seit diesem Jahr ist die Photovoltaik-Förderung. Wer seinen Strom ins Netz einspeisen möchte, erhält nicht nur 7,91 Cent pro Kilowattstunde, sondern auch einen Investitionszuschuss von maximal 250 Euro je Kilowattpeak bzw. 30 Prozent zu den Errichtungskosten der Photovoltaik-Anlage.

Die Einreichfrist für das heurige Jahr ist schon vorbei, generell gilt aber, dass die Anlage bis maximal neun Monate nach Antragstellung errichtet werden muss. Zusätzlich fördert auch noch der Bund Anlagen, die kleiner als fünf Kilowattpeak sind oder in Kombination mit einem Speicher stehen.