Winterlicher Gemüsegenuss aus dem Garten. Wurde rechtzeitig gesät, kann die Ernte auch noch über den Winter weitergehen! Frostfeste Gemüsearten und Wintersalate decken in der kalten Jahreszeit den Tisch mit frischem Grün.

Von Redaktion noen.at und Redaktion bvz.at. Erstellt am 15. Januar 2020 (14:07)
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Alle Gemüsearten, die den Winter über draußen auf den Beeten verbleiben, können mit Reisig, Laub oder einem Vlies geschützt werden. Winterkohlgemüse in seinen vielfältigen Formen wird durch den Frost erst so richtig schmackhaft, da die Stärke in Zucker umgewandelt wird. Fällt die Kohlernte üppig aus, lässt sich das Powergemüse hervorragend zu Kimchi, dem koreanischen Pendant zum klassischen Sauerkraut, verarbeiten. Selbstgemachtes aus dem eigenen Garten ist zudem ein beliebtes und gern gesehenes Weihnachtsgeschenk.

„Wenn die Pflanzen gefroren sind, sollten diese nicht berührt werden. Wartet mit der Ernte, bis sie wieder auftauen, etwa im Laufe eines sonnigen Tages, denn sonst zerbrechen die Blätter und faulen beim Auftauen“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.  

Kohlarten werden mittlerweile wieder gern in unseren heimischen Gemüsegärten kultiviert. Sie sind unkomplizierte, vitaminreiche Begleiter für den Winter, denn sie können je nach Art und Sorte bis zum Frühjahr im Garten verbleiben und nach Bedarf geerntet werden. Die Herstellung von Kimchi, dem koreanischen Pendant zum klassischen Sauerkraut, erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten. Zuerst wird das Gemüse der Wahl einige Stunden in Meersalzlake eingelegt.

Dann wird mit Kimchipaste gewürzt, zum Abschluss wird das Powergrün durch Fermentation haltbar gemacht. Als Kimchi-Klassiker gilt Chinakohl, ebenso sind auch Rotkohl oder Wirsingkohl geeignet. Durch den schonenden Fermentationsprozess bleiben die Vitamin- und Mineralstoffe optimal erhalten. Ebenso wie Sauerkraut, wirkt sich der Verzehr von Kimchi positiv auf das bakterielle Gefüge (Mikrobiom) des Verdauungsapparates aus und kräftigt dadurch unser gesamtes Immunsystem.