Hitzeschutzplan für NÖ. Ab 2015 sollen Einrichtungen wie Schulen und Pflegeheime, wenn klar ist, dass Hitzewellen bevorstehen, direkt darüber informiert werden.

Erstellt am 17. Juni 2014 (00:01)
NOEN, Herbert Kaefer

So heiß wie letzte Woche ist es nicht oft. Aber: immer öfter. Früher gab es pro Sommer etwa drei extreme Hitzetage. Doch diese werden immer mehr. „Wir rechnen damit, dass bis Ende des Jahrhunderts die Zahl auf 17 steigen wird“, so Landesrat Maurice Androsch.

Das Problem: Hitze bedroht die Gesundheit. Es kann etwa zu Thrombosen, Embolien, Hitzestau oder Hitzeschlag kommen. In Österreich sterben bei einer Hitzewelle rund 14 Personen pro Tag. Besonders unter der Hitze leiden ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten, mit Herzkreislaufkrankheiten, Kleinkinder usw.

Daher: „Wir werden einen Hitzeschutzplan ins Leben rufen.“ Dabei informieren das Land gemeinsam mit der ZAMG Altersheime, Krankenhäuser, Kinderbetreuungseinrichtungen usw. direkt, wenn eine besondere Hitzezeit bevorsteht. Damit diese schon rechtzeitig mit entsprechenden Maßnahmen beginnen können. Also, zum Beispiel ausreichend Getränke organisieren und Räume abkühlen können.


Tipps:

  • Leichte Kleidung tragen!

  • Genug Trinken!

  • Manche Medikamente können Einfluss auf die Hitzeverträglichkeit haben, daher den Arzt zur richtigen Dosierung an Hitzetagen befragen.

  • Sport morgens oder abends machen!

  • Mehr Tipps bietet die Broschüre „Tipps für hohe Temperaturen“ (erhältlich: Abteilung Gesundheitswesen, Amt der NÖ Landesregierung, 02742 / 9005-12906, post.gs1@noel.gv.at).

  • Eine weitere Broschüre für den Sommer ist „Reisetipps“ von der Arbeiterkammer NÖ (erhältlich über die Internetseite: noe.arbeiterkammer.at).