Smarte Küche soll das Kochen und den Alltag erleichtern. Technologische Neuerungen haben auch vor der Küche nicht Halt gemacht. Zu viele Köche verderben oft den Brei, aber smarte Küchengeräte können den Aufwand in der Küche stark reduzieren. Die Idee dahinter: weniger Zeit für das Kochen, mehr Zeit für das Genießen zu haben.

Erstellt am 11. März 2018 (11:32)
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Eine smarte Küche kann mit vielen intelligenten Geräten aufgebessert werden, etwa einem Ofen, der Rezeptvorschläge gibt, oder einem Kühlschrank, der mit einer eingebauten Kamera beim Einkaufen hilft.Shutterstock.com

Egal, ob Kühlschrank, Ofen, Kaffeemaschine oder Pfanne – in der Küche der Zukunft ist alles miteinander vernetzt. Dazu wurden Technologien entwickelt, die dabei helfen, Küchengeräte einfach zu bedienen, auch wenn man sich gerade nicht in der Küche befindet. Das Smartphone wird dabei zum wichtigsten Kochutensil.

Hilfe, mein Kühlschrank spricht mit mir!

Der Kühlschrank ist oft das zentrale Kommunikationsmittel in einem Haushalt schlechthin. Während klassischerweise Fotos und lustige Magneten auf die Kühlschrankwand aufgehängt werden und sich oft eine Notiz mit „Bitte Milch kaufen“ findet, soll das in Zukunft der Kühlschrank selbst übernehmen. So gibt es mittlerweile Exemplare, die einen eingebauten Bildschirm haben und so Familienfotos projizieren können oder eben auch Einkaufslisten. Diese können über Apps gesteuert werden, und so jeder Zeit abgerufen werden. Sogar Rezepte kann man direkt auf dem Kühlschrank suchen.

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Roboter, die unser Essen kochen, sind noch Zukunftsmusik, aber smarte Küchengeräte gibt es schon jetzt. 

Auch eingebaute Kameras besitzen manche Kühlschränke, wie etwa von Samsung. Während man sonst im Supermarkt am Überlegen ist, ob es noch Eier im Kühlschrank gibt, kann man nun ganz einfach das Smartphone zur Hand nehmen und wortwörtlich im Kühlschrank nachschauen.

Genauso wie beim Kühlschrank gibt es bereits Öfen, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Man schiebt ein Gericht in den Ofen, die Kamera erfasst es, gleicht es mit der Datenbank ab und sofort werden Rezeptideen und Zubereitungsarten vorgeschlagen. So schmeckt es jedes Mal anders. Wie schön wäre es, in der Früh mit einem Kaffeeduft in der Nase aufzuwachen, während die Tasse schon in der Küche bereit gestellt ist.

Frischer Kaffee, während man noch im Bett liegt

Die neueste Generation der Kaffeeautomaten kann das bereits. Entweder man bedient vom Bett aus die App, die den Automaten steuert, oder der Automat dient gleichzeitig als Wecker. Gleichzeitig mit dem Alarm brüht er einen Kaffee – dank der neusten Technologie ein entspannter Start in den Tag.

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Mit der passenden Smartphone-App kann der Kaffeeautomat bereits vom Bett aus bedient werden.

Auch wenn es schwer vorstellbar ist, sogar Bratpfannen können per App gesteuert werden. Optisch kaum von einer normalen Pfanne unterscheidbar, ist diese intelligente Pfanne mit Bluetooth und Hitzesensoren ausgestattet. „Bitte wenden Sie das Fleisch“ oder „Das Steak ist in fünf Minuten durch“ teilt das Smartphone dann mit. Anbrennen soll somit zur Gänze vermieden werden.

Intelligente Bedienung per Sprachassistent

Was diese Beispiele gemeinsam haben ist, dass man ein Smartphone dafür braucht und trotz aller Vorteile noch mehr Knöpfe drücken muss als ohnehin. Wer lieber redet, statt sein Smartphone zu bedienen, kann auch den Sprachassistenten Alexa von Amazon in der Küche einsetzen. Die intelligente Stimme beherrscht unzählige Befehle, die den Küchenalltag vereinfachen sollen. Die Aufforderung „Alexa, kaufe Butter“ fügt das Produkt der persönlichen Einkaufsliste auf Amazon hinzu.

Auch das Umrechnen von Größen beherrscht Alexa. „Alexa, wie viele Milliliter sind in einer Tasse“ kann etwa beim Backen sehr hilfreich sein. Außerdem kann Alexa auch figurbewusst sein. Auf Fragen wie „Wie viel Kalorien hat eine Semmel?“ hat Alexa selbstverständlich eine Antwort.

Viele der Smart Technologies in der Küche sind zwar schon längst am Markt, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis sie auch in den heimischen Küchen Einkehr finden. Denn es benötigt eine gewisse Eingewöhnungszeit, auf einmal einen internetfähigen Kühlschrank zu haben oder einen Ofen per App zu steuern.

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