Lyoness Open immer "grüner". Die Lyoness Open, das einzige heimische Golfturnier der Europa-Tour, sind stolz auf ihre Vorreiterrolle im Umweltbereich.

Von Redaktion APA. Erstellt am 05. Juni 2014 (14:36)
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Die Lyoness-Stiftung "greenfinity" setzt in Zusammenarbeit mit der Initiative der Europa-Tour bei der seit Donnerstag in Atzenbrugg laufenden Veranstaltung weitere Akzente, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Schon 2013 war der ökologische Fußabdruck gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent reduziert worden. In Zusammenarbeit mit der TU Graz wurde ein Rechner entwickelt, der eine Evaluierung auch für Veranstaltungen ermöglicht. "Wir versuchen, uns jedes Jahr zu verbessern und den Event umweltschonender durchzuführen", erklärte Ali Al-Khaffaf, der Geschäftsführer der mit der Organisation betrauten Golf Open Event gmbH am Donnerstag. Die heimischen Open sollen Beispiel gebend für andere Europa-Tour-Turniere sein.

Shuttle-Busse und verbessertes Abfallwirtschaftskonzept

Der Bereich Mobilität war 2013 mit 75 Prozent für den größten Teil des Fußabdrucks verantwortlich gewesen. Da hat man angesetzt und stellt heuer verstärkt Shuttle-Busse zur Verfügung, zudem werden E-Autos von Sponsor BMW für den Spielertransport sowie lokale Firmen und Nahrungsmittel eingesetzt. Man verzichtet auf Klimaanlagen und hat das Abfallwirtschaftskonzept verbessert. Jeweils ein Euro der Parkgebühr der Besucher kommt dem Generationenwald in Purkersdorf zugute.

"Wir wollen Bewusstsein schaffen und die Leute sensibilisieren", betonte greenfinity-Projektleiterin Stefanie Adler. Zuschauer können übrigens vor Ort ihren eigenen ökologischen Fußabdruck berechnen.