Bäume der Zukunft pflanzen. Am internationalen Tag des Baumes am 25. April, soll dem unschätzbaren Wert unserer Bäume alljährlich gebührend Rechnung getragen werden.

Von Redaktion NÖN.at und Redaktion BVZ.at. Erstellt am 24. April 2021 (04:44)
shutterstock.com/kram-9

Bäume sind als Sauerstoffproduzenten, Kohlenstoffspeicher, Staubfilter, Schattenspender, Bau- und Rohstoff sowie als Nahrungsquelle und Lebensraum für zahlreiche Organismen und nicht zuletzt aufgrund ihrer Wohlfahrtswirkung für uns Menschen unverzichtbar. Für die Pflanzung im eigenen Garten bietet der Handel Bäume wurzelnackt, mit Erdballen oder in Containern an. Containerbäume können grundsätzlich ganzjährig gepflanzt werden, die anderen beiden Varianten nur im Herbst oder Frühjahr. Um ein gutes Anwurzeln zu garantieren, lohnt es, die Baumscheibe bei der Pflanzung zu mulchen.

Bis zum 3. Standjahr sollte die Baumscheibe, das ist jener kreisförmige Bereich des Bodens rund um den Stamm im Durchmesser der Baumkrone, frei von Bewuchs gehalten werden. So muss der Jungbaum nicht mit anderen Pflanzen um Nährstoffe und Wasser konkurrieren. Besonders bewährt hat es sich, die Mulchdecke der Baumscheibe dreischichtig mittels bewährter Sandwichmethode anzulegen. Dazu werden zunächst 10 Liter gut reifer Kompost pro Quadratmeter auf die Baumscheibe aufgetragen. Darüber wird dicker Karton gelegt. Die dritte Lage bildet eine fünf bis zehn Zentimeter dicke Schicht aus Häckselgut. Die Mulchschicht unterdrückt den Aufwuchs von Beikräutern und harmonisiert den Feuchtigkeitshaushalt sowie die Temperatur im Wurzelbereich. Nach dem dritten Standjahr kann die Baumscheibe mit heimischen Wildstauden oder der Baumgesundheit förderlichen Pflanzenarten wie Kapuzinerkresse oder Ringelblumen blühend gestaltet werden.

Durch die richtige Baumartenwahl und eine fachgerechte Pflanzung könnt ihr die wichtigsten Grundlagen für ein gesundes Baumleben sicherstellen.