Mähroboter stellen Gefahr für Wildtiere dar. Die vermehrt in heimischen Gärten verwendeten Mähroboter werden laut der Tierschutzorganisation Vier Pfoten zunehmend zur Gefahr für Wildtiere.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 21. Mai 2021 (09:14)

Verwiesen wurde seitens der Organisation am Freitag auf den Fall eines Igels, der in Deutsch-Wagram (Bezirk Gänserndof) von einem solchen Gerät erfasst worden war. In der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) (ebenfalls Bezirk Gänserndorf) war keine Hilfe mehr möglich.

"Leider war die Schnittwunde so groß und tief und auch schon mit Fliegenmaden befallen, dass das EGS-Team nichts mehr für den armen Igel tun konnte", hieß es in einer Aussendung. Von Mährobotern verursachte tödliche Wunden bei Tieren seien keine Ausnahme, wurde gewarnt.

Besonders häufig seien Igel betroffen: "Sie flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein. Entweder sie verenden gleich, oder sie tragen extrem schwere Verletzungen davon", sagte Vier-Pfoten-Expertin Veronika Weissenböck. Tierfreunden wurde geraten, entweder auf Rasenroboter zu verzichten oder diese nur unter Aufsicht einzusetzen.