Mietwohnungspreise steigen weiterhin an. Auch heuer hat die Immobilienplattform willhaben wieder die Angebotspreis-Entwicklung österreichweit am Mietwohnungsmarkt untersucht.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 03. April 2019 (11:51)
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Mehr als 235.000 entsprechende Anzeigen wurden dabei analysiert. Verglichen wurden die jeweiligen Angebotspreise aus dem Kalenderjahr 2017 gegenüber 2018: In mehr als 80 Prozent der untersuchten Bezirke des Landes zogen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Mietwohnungen weiter an.

Die deutlichste Aufwärtsentwicklung im Beobachtungszeitraum verzeichnete Simmering (7,6 %). Mit einem Minus von 4,2 Prozent gingen die Quadratmeterpreise in Oberpullendorf hingegen am stärksten zurück. Betrug die bundesweite Preissteigerung bei der Vorjahresuntersuchung noch im Schnitt 2,6 Prozent, so kam sie nun auf durchschnittlich rund 1,8 Prozent.

Die höchsten Quadratmeterpreise in Österreich

Die höchsten Quadratmeterpreise für Mietwohnungen waren laut Auswertung in Wien, Tirol und Salzburg zu finden. So liegt der Angebotspreis im ersten Wiener Gemeindebezirk bei 18,91 EUR, in Innsbruck bei 16,85 EUR und im Bezirk Kitzbühel bei 15,29 EUR pro Quadratmeter. Die Top drei werden dicht gefolgt von Salzburg-Stadt mit 15,22 EUR, Wien-Döbling mit 15,12 und Wien-Donaustadt mit 14,84 EUR.

Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr

Verzeichnete 2017 Oberpullendorf mit 15,6 Prozent noch den stärksten Aufwärtstrend, waren solch starke Anstiege in der aktuellen Untersuchung nicht enthalten. Die prozentuell höchste Steigung 2018 liegt bei 7,6 Prozent in Simmering, gefolgt von sieben Prozent in Eisenstadt. 

Die günstigsten Mieten

Wo in Österreich am günstigsten gemietet werden kann, zeigt die Erhebung ebenso. In Hermagor und Oberpullendorf liegen die Preise bei rund 6,6 EUR dicht gefolgt von Gmünd, dem Murtal und burgenländischen Oberwart mit rund 7,1 EUR pro Quadratmeter.

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