Geld vom Land fürs Sanieren. Irgendwann bedarf es einer Sanierung, damit das Haus wieder aktuellen Standards entspricht und wertvolle Energie nicht verloren geht. Das Land NÖ unterstützt diese Maßnahmen finanziell.

Von NÖN Sonderjournal-Redaktion. Erstellt am 12. Oktober 2020 (16:21)
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Im Rahmen der NÖ Eigenheimsanierung wird zwischen zwei Sanierungsvarianten – Sanierung mit Energieausweis und Sanierung ohne Energieausweis – unterschieden. Die Zuschusshöhe ergibt sich aus den förderbaren Sanierungskosten. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Somit hilft die Eigenheimsanierung nicht nur, langfristig die monatlichen Energiekosten zu senken, sondern unterstützt auch bei der Finanzierung beziehungsweise Rückzahlung des Darlehens.

Sanierung mit Energieausweis

Die Sanierung mit Energieausweis soll bei Wärmeschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen, die zu einem entsprechenden verbesserten Heizwärmebedarf führen, das Förderausmaß in der Regel optimieren. Das Land Niederösterreich unterstützt bei dieser Variante mit einem zehnprozentigen Direktzuschuss und zusätzlich wahlweise einem zweiprozentigen jährlichen Zuschuss zur Unterstützung der Rückzahlung eines Darlehens über die Dauer von zehn Jahren.

Sanierung ohne Energieausweis

Die Sanierung ohne Energieausweis wird in der Regel für Einzelmaßnahmen wie Dachsanierungen oder Heizungstausch beantragt. Das Land Niederösterreich unterstützt bei dieser Variante mit einem dreiprozentigen jährlichen Zuschuss zur Unterstützung der Rückzahlung des Darlehens über die Dauer von zehn Jahren.

Zusatzinformationen

Sowohl bei der Sanierung mit als auch ohne Energieausweis ist eine höhere Förderung bei Steigerung von Energieeffizienz, Behaglichkeit und Sicherheit sowie für die Sanierung von unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden möglich. Bei der Sanierung mit Energieausweis können zudem erhöhte Förderungen für Ökologie und Sanierungen im Ortskern bzw. in Gemeinden mit negativer Bevölkerungsentwicklung (Regionsbonus) erlangt werden.

Voraussetzungen

Gebäude/Wohngebäude mit bis zu 500 m² bestehender und zu sanierender Nutzfläche können in den Bereich der Eigenheimsanierung fallen, wenn der Antragsteller eine natürliche Person ist. Für den Erhalt der Förderung ist es erforderlich, dass das zu sanierende Gebäude fertiggestellt ist (die Fertigstellungsmeldung muss bei der Gemeinde aufliegen). Mit den Sanierungsmaßnahmen darf erst nach Einreichung des Antrags begonnen werden! Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist eine Endabrechnung mit allen bezahlten Rechnungen zu übermitteln und ein Nachweis über den Hauptwohnsitz der Bewohner vorzulegen.

Weitere Infos

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wohnungsförderung
02742/22133
www.noe-wohnbau.at

 

Artikel aus dem Journal "Bauen, Wohnen, Energiesparen" .