Umfrage: Das passiert mit ungeliebten Geschenken. Eine idealo-Weihnachtsumfrage aus dem Jahr 2018 deckt auf: 47 Prozent der Niederösterreicher bekommen zumindest gelegentlich Geschenke, die ihnen nicht gefallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch dieses Jahr ein Geschenk unter dem Baum liegt, das nicht gefällt, ist entsprechend hoch. Doch was tun mit den unliebsamen Geschenken? Die Befragten entscheiden sich überwiegend fürs Umtauschen oder Weiterverschenken.

Update am 28. November 2019 (12:49)
Studie zu unbeliebten Weihnachtsgeschenken
idealo

Angeführt wird die Top-3-Liste der unbeliebten Geschenke von Videospielen (29%), gefolgt von Tierbedarf (28,5%) und Gesundheitsprodukten (28%). Wie zu erwarten, gibt es geschlechterspezifische Unterschiede: Während sich knapp 40 Prozent der Niederösterreicherinnen überhaupt nicht über Videospiele freuen würden, sind es bei den männlichen Befragten nur 19 Prozent. Und auch Werkzeug ist bei Frauen deutlich unbeliebter (29%) als bei Männern (15%).

Andersherum schrecken die männlichen Niederösterreicher häufiger bei Kosmetik und Parfum zurück (26%) als das weibliche Geschlecht (14%). Ebenso bei Bekleidung und Schuhen: Rund 20 Prozent der Männer, aber nur 6 Prozent der Frauen freuen sich darüber nicht.

Neben dem Geschlecht spielt auch das Alter der Beschenkten eine große Rolle für das Ausmaß der Freude. So sind Haushaltsgeräte wie Bügeleisen und Staubsauger für über 37 Prozent der 55 bis 64-Jährigen ein No-Go unter dem Weihnachtsbaum. Unter den 18- bis 34-Jährigen liegt der Anteil hingegen nur bei 8 Prozent. Ähnlich verhält es sich bei Dessous und Sexspielzeug: Während fast 50 Prozent der älteren Generation derartige Präsente eher ablehnt, sind es in der jüngeren Kohorte bis 44 Jahren nur durchschnittlich 18 Prozent.

Umtauschen, verkaufen oder wegschmeißen?

Wer zu Weihnachten mit einem nutzlosen Videospiel oder einem langweiligen Vogelhaus beschenkt wurde, hat mehrere Möglichkeiten: Umtauschen, weiterverschenken, verkaufen, spenden – oder, wenn gar nichts hilft – wegschmeißen. Dass die Niederösterreicher Letzteres ablehnen, zeigen die Ergebnisse der idealo-Umfrage: Bei nur 17 Prozent landen die unbrauchbaren Geschenke in der Tonne.

Deutlich beliebter sind Umtauschen oder Weiterverschenken - jeweils die Hälfte der befragten Niederösterreicher nutzen eine dieser Methoden mindestens gelegentlich. 43 Prozent verkaufen das Geschenk am ehesten und 36 Prozent spenden.

Wie wird man die Geschenke los?

Wurde das ungeliebte Präsent online gekauft, gilt ein EU-weites Widerrufsrecht von 14 Tagen. Innerhalb dieser Frist muss der Händler die bestellte Ware zurücknehmen. Ausgenommen davon sind unter anderem individualisierte Produkte wie Fotobücher genauso wie verderbliche Produkte mit einem geringen Haltbarkeitsdatum.

Einige große Onlineshops wie Amazon räumen in der Weihnachtszeit aus Kulanz gegenüber den Kunden sogar ein verlängertes Rückgaberecht bis Ende Januar ein. Die Krux beim Umtauschen ist allerdings: Man muss dem Schenker offenbaren, dass seine Aufmerksamkeit nicht gut angekommen ist. Sollte das für Konfliktpotenzial sorgen, sind verkaufen oder verschenken über Kleinanzeigen- und Flohmarkt-Apps wahrscheinlich die besseren Optionen.

Über idealo

idealo ist eine der führenden Shopping- und Vergleichsplattformen mit 21 Millionen Nutzern pro Monat in ganz Europa. Im Jahr 2000 in Berlin gegründet, ist idealo heute in insgesamt sechs Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien) als Preisvergleich vertreten. Auf idealo.at können Verbraucher über 160 Millionen Angebote von mehr als 20.000 Händlern in zahlreichen Produktgruppen - von Computer, TV und High Tech über Freizeit, Wohnen und Garten bis zu Gesundheit, Beauty und Mode - vergleichen.

Zur Umfrage:

Die Umfragedaten sind vom Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der idealo internet GmbH erhoben worden. An der repräsentativen Online-Befragung im November 2018 nahmen insgesamt 1001 Befragte aus Österreich und davon 232 Internetnutzer aus Niederösterreich und dem Burgenland teil.