Hasbro schenkt Lieblings-Spielzeugen und -Spielen ein zweites Leben

Plastik ist ein wertvoller Rohstoff und sollte nicht in der Müllverbrennung landen. Doch genau das geschieht, wenn defektes Spielzeug über den Hauskehricht entsorgt wird. Um das zu ändern, hat der Entertainment- und Spielwarenanbieter Hasbro ein Recycling-Programm für gebrauchtes Spielzeug ins Leben gerufen.

Erstellt am 18. November 2021 | 10:46

Bereits im Jahr 2018 hat Hasbro sein Spielzeug-Recycling-Programm in den USA gestartet. Seitdem wird das Programm kontinuierlich für weitere Länder geöffnet. Seit Oktober können auch Verbraucher in Österreich kostenlos daran teilnehmen. Dabei arbeitet der Markenhersteller mit dem Produktrecycling-Spezialisten TerraCycle® als erfahrenem Partner zusammen. Es gibt auch eine Sammelstelle in Niederösterreich, und zwar die „WunderBar“, ein Cafe in Wolfsthal (Bezirk Bruck/Leitha).

Warum muss Spielzeug überhaupt recycelt werden? Wieso betreibt Hasbro eigentlich ein eigenes Spielzeug Recycling Programm?

Plastik ist ein wertvoller Rohstoff und sollte nicht in der Müllverbrennung landen. Doch genau das geschieht, wenn kaputtes Spielzeug im Gelben Sack oder über die Restmülltonne entsorgt wird. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch schade um die hochwertigen Ausgangsmaterialien, aus denen das Spielzeug gefertigt wurde. Diese gehen dann der Kreislaufwirtschaft verloren. Um dies zu stoppen, finanziert Hasbro ein eigenes Recycling-Programm. Wir übernehmen damit die Verantwortung für unsere Produkte bis hin zum Ende ihres Lebenszyklus. 

Was genau passiert mit den eingeschickten Spielsachen?

Die eingegangenen Spielzeuge werden bei spezialisierten Recyclingunternehmen zerlegt und nach Ausgangsstoffen sortiert. Die verschiedenen Materialien wie Kunststoffe oder Metalle werden dann wieder in einen Rohstoffzustand gebracht, aus dem man neue Produkte herstellen kann. So wird aus dem geliebten Spielzeug zum Beispiel ein Blumentopf, eine Parkbank oder eine Aufbewahrungskiste. Das sorgt für eine Kreislaufwirtschaft bei den Ausgangsmaterialien und schont die Umwelt, indem man Deponiemüll vermeidet.

Wie kann man daran teilnehmen?

Das Hasbro Recycling-Programm umfasst alle Hasbro Spielzeuge und Spiele aus Kunststoff. Das sind zum Beispiel Actionfiguren wie Transformers, Gesellschaftsspiele wie Vier Gewinnt oder Spielsets von Play-Doh und vielen anderen Marken. Ausgenommen sind lediglich elektronische Spielzeuge und Spiele, für deren Betrieb Batterien benötigt werden. Für diese elektronischen Geräte existiert nämlich bereits ein von der EU initiiertes Rückgabesystem über Händler und Kommunen.

Die Teilnahme am Hasbro Programm ist einfach und für den Konsumenten natürlich kostenfrei: Verbraucher können ihre kaputten, nicht mehr verwendbaren Hasbro Spielzeuge kostenfrei zurückgeben – wir organisieren das Recycling. Die Rückgabe kann entweder per Post passieren, oder man kann die Produkte bei bereits existierenden Sammelstellen in seinem Umkreis abgeben. Für die postalische Rückgabe kann man ein kostenloses Versandetikett herunterladen, nachdem man sich auf der Website von Hasbro’s Recycling-Partner TerraCycle angemeldet hat. Hier findet man auch eine Übersicht der existierenden Sammelstellen vor Ort, bei denen man alternativ die ausrangierten Spielzeuge einfach abgeben kann. Natürlich gibt es zum Start noch nicht so viele davon, aber das Netzwerk von engagierten Menschen vor Ort wächst kontinuierlich.

Bietet das Programm noch weitere Vorteile für den Konsumenten?

Wer als öffentliche Sammelstelle mitmacht, erwirbt automatisch Sammelpunkte, die ab einem bestimmten Wert als Geldspende an eine gemeinnützige Organisation seiner Wahl vergeben werden können. So kann beispielsweise auch der Kindergarten oder die Schule als Sammelstelle agieren und über die Sammelpunkte Projekte finanzieren. Das ist gleichzeitig auch eine schöne Möglichkeit, den Kindern Nachhaltigkeit im Alltag nahezubringen, denn schon die Kleinsten können so ganz konkret mithelfen.