Nistkästen sollen Steinkauz-Bestände sichern. Im Burgenland läuft seit Mitte des Vorjahres ein Projekt zum Schutz des Steinkauzes, einer kleinen Eulenart, die als gefährdet gilt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 31. August 2017 (16:18)
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Es habe sich gezeigt, dass die im Zuge des Projektes aufgehängten Nistkästen größtenteils angenommen wurden, teilten die Projektleiterin Rotraut Ille von der Universität Graz und Naturschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) am Donnerstag mit.

20 Nisthilfen geschaffen

Der Steinkauz sei im Burgenland vor allem im Bereich der Parndorfer Platte zu finden. Daher wurden an den Standorten Weiden am See, Mönchhof und Halbturn (alle Bezirk Neusiedl am See) sowie im Grenzbereich zu Ungarn Nistkästen für die Vögel aufgehängt.

An die 20 Nisthilfen seien derzeit vorhanden. Entsprechendes Monitoring habe ergeben, dass diese Methode erfolgversprechend sei, so Eisenkopf. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen zusätzliche Standorte für die Anbringung weiterer Nisthilfen ausgewählt werden.

Bemühungen intensiviert

Die Bemühungen zum Schutz der bedrohten Eulenart wären in den vergangenen Jahren intensiviert worden, berichtete die Landesrätin. Jährlich würden durchschnittlich rund 9.000 Euro für die Bestandssicherung in die Hand genommen.