Gemeinde feierte den Gipfelstürmer. Der Groß-Schweinbarther Siggi Kiss bestieg den Chimborazo in Ecuador.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 26. November 2017 (02:26)
Mauritsch
Andreas Platt, VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl und Heinz Längle vom Bildungs- und Heimatwerk lauschten dem interessanten Bericht von Siggi Kiss (2.v.r.) über die Besteigung des Chimborazo.

Ein Jahr Vorbereitung und dann war es so weit – Siggi Kiss stand am Chimborazo in Ecuador. Wenig bekannt, ist der Berg der höchste Punkt der Erde vom Erdmittelpunkt aus gemessen. Mit beeindruckenden Fotos berichtete der Bergsteiger und Bergmann von seinem Abenteuer. Sieben Gipfel erklomm er mit zwei anderen in einem Zeitraum von 16 Tagen, sechs davon auch als Vorbereitung für die Höhe.

Fast hätte eine kleine Batterie in der Stirnlampe das Vorhaben scheitern lassen. Doch dann wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert und allen Widrigkeiten getrotzt – nach neun Stunden Aufstiegszeit fand sich Kiss mit seinem Kameraden Markus Leuprecht in 6.310 Metern Höhe am Gipfel wieder. Geschafft! Bergkamerad Andreas Platt musste leider kurz vor dem Ziel umkehren. Und was macht ein Musiker am Berggipfel? Er bläst in sein Mundstück – bei minus 22 Grad nicht so gescheit.

Die Spenden für Speis und Trank kommen einem vom Gipfelstürmer in Tansania unterstützten Hilfsprojekt zugute.

Zur Info: Der Chimborazo bildete sich aus den Resten von zwei alten Vulkanen und besitzt fünf Gipfel. Mit 6.310 Metern ist er der höchste Berg des Andenlandes und übersteigt auch als einziger die 6.000-Meter-Marke. Aufgrund der Erdkrümmung, die im Äquatorbereich am größten ist, galt er auch einige Zeit als das Dach der Welt, denn sein Gipfel ist vom Erdmittelpunkt weiter entfernt als der des Mount Everest.

er der höchste Berg des Andenlandes und übersteigt auch als einziger die 6.000-Meter-Marke. Aufgrund der Erdkrümmung, die im Äquatorbereich am größten ist, galt er auch einige Zeit als das Dach der Welt, denn sein Gipfel ist vom Erdmittelpunkt weiter entfernt als der des Mount Everest.