SPÖ im Bezirk Gänserndorf will Frauen helfen. Rote Bezirksfrauen schlagen Alarm und weisen mit Kampagne unter dem Titel „Arbeit für ein selbstbestimmtes Leben“ auf Missstände für Frauen am Arbeitsmarkt hin.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Mai 2021 (03:09)
Lotte Ginner, Bezirksgeschäftsführer David Schramm, Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec, Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Hofireck, Karin Stastny, Robert Fehavary, Sonja Hartmann und Uschi Adamek (v.l.) bei der Aktion in Groß-Enzersdorf.
SPÖ, SPÖ

SPÖ-Frauen schlagen Alarm: „Frauen in ganz Österreich fordern laut und deutlich ihr Recht auf Arbeit. Die Bundesregierung darf sich nicht länger taub stellen“, erklärt Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Hofireck.

Die dazugehörige Aktionswoche steht unter dem Motto „Arbeit für ein selbstbestimmtes gutes Leben“. Hier geht es um Arbeitszeitverkürzung, Aus- und Weiterbildung, Aufteilung der Hilfsgelder und die Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Die Arbeitslosigkeit geht bei Frauen langsamer zurück als bei Männern. Das liegt auch an der Aufgabenverteilung in den Familien. Frauen springen ein, wenn Kindergärten und Schulen schließen und sind bei der Pflege der Angehörigen deutlich mehr gefordert. Darum leiden Frauen im Job auch stärker unter der Pandemie. Bereits in den ersten Monaten der Pandemie zeigte sich, dass Frauen mit Kindern vermehrt gesundheitliche Probleme entwickelt haben.

Die SPÖ fordert nun rasches Handeln, um Frauen am Arbeitsmarkt zu stärken: „Frauen brauchen ein Einkommen, von dem sie leben können. Das ist die Voraussetzung für ein unabhängiges Leben, frei von Gewalt. Wir werden alles dafür tun, damit Frauen nicht weiter aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden“, meint auch Landtagspräsidentin Karin Renner.