Ein Haus für die Kleinen eröffnet. „Kükennest“ spielt alle Stückerl. zahlreiche Promis kamen zum Festakt.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 13. Januar 2020 (19:00)

Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde das neue Haus mit einem Festakt offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Bezug bedeutet das Aus für das Provisorium der vierten Kindergartengruppe. Ab Februar geht das „Kükennest“ für die Kleinsten in Betrieb. Ein großzügiger Bewegungsraum sowie eine ausgebaute Küche und zeitgemäße Nebenräume ergänzen das Projekt. Das neue Haus steht im direkten Verbund mit dem bestehenden Kindergarten. 

Im Mittelpunkt standen die Kinder, die mit viel Begeisterung einen musikalischen Betrag zum Festakt leisteten. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister überbrachte als Gastgeschenk ein Vogelfutterhäuschen. Kindergartenleiterin Marianne Wanderer dankte Mitarbeitern und Eltern für die Geduld während der Bauphase. VP-Bürgermeister Erich Hofer berichtete in seiner Festrede von „lebenserfahrungsbereichernden“ Gesprächen mit der Diözese und bekannte: „An den vielen Fenstern bin ich schuld.“ 

"Ich bin 100-prozentig zufrieden"

Er dankte der Landesrätin für die Zusammenarbeit und versicherte ob der 100-prozentigen Förderung: „Ich bin 100-prozentig zufrieden.“ Sein Nachsatz, man möge die bürokratische Trennung von Tagesbetreuung und Kindergarten aufweichen, veranlasste die Dritte Landtagspräsidentin Karin Renner (SPÖ) zum Zwischenruf: „Doch nicht gänzlich zufrieden.“ 

Dechant Kazimierz Wiesyk übertönte bei der Segnung des Hauses mit donnernder Stimme locker eine Schar unruhig gewordener Kinder – um dann mit einem verschmitzten Lächeln hinzuzufügen, dass die geistliche Ausstattung in der Gemeinde durchaus jede Woche eine Taufe ermöglichen würde.