Gemeinderat hat 1,4 Millionen für Kids beschlossen. Projekt Kindergartenzubau ist derzeit in der Ausschreibungsphase. Und: Planungsarbeiten in der Höhe von 40.000 Euro für den Hochwasserschutz beschlossen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 21. Juli 2018 (05:30)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7320285_mar29sw_auerstgrafik.jpg
Der Kindergartenzubau wird durch weitläufige Flächen und viele Fenster bestechen.
Gemeinde

Zackig ging die jüngste Gemeinderatssitzung vonstatten. Die Agenda war inklusive zukunftsweisender Entscheidungen in einer knappen Stunde abgearbeitet, dabei war es im Saal nicht einmal sehr heiß. Hochwasserschutz und Kindergarten sind auf Schiene. Die Beschlüsse fielen einstimmig.

Die Erweiterung des Kindergartens um eine weitere Gruppe und eine Tagesbetreuungseinrichtung ist derzeit in der Ausschreibungsphase und mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Millionen Euro ein Projekt beachtlicher Größe. Im Herbst sollen die Gewerke vergeben werden und dann fällt auch die Entscheidung über die Förderhöhe. Apropos Kinder: Diesen wird ab Herbst sowohl im Kindergarten als auch in der Volks- und Neuen Mittelschule vegetarisches Essen zur Verfügung stehen.

"Wir müssen noch darüber abstimmen"

Mit der Vergabe der Planungsarbeiten in der Höhe von immerhin rund 40.000 Euro für den Hochwasserschutz „Hühnerthal“ wurde ein weiteres wichtiges Projekt auf Schiene gebracht. Der Punkt sorgte trotzdem für Erheiterung. So warf VP-Gemeinderat Andreas Hager ein: „Wir müssen noch darüber abstimmen.“ Worauf VP-Bürgermeister Erich Hofer mit seinem bekannt trockenen Humor erwiderte: „Andreas, sei nicht böse. Aber das haben wir schon im Vorstand beschlossen.“ – Andreas war nicht böse.

Weitere Punkte: Aufnahme eines Straßenbaudarlehens mit Zinszuschuss des Landes, Feuchtigkeitssanierung in der Schule und die Stellenausschreibung für einen Mitarbeiter als Ersatz für Ingrid Berthold, die nächstes Jahr in Pension gehen wird.

Übrigens: Das Thema Schule wird den Gemeinderat in den nächsten Jahren wohl noch beschäftigen, ist doch die Kapazität mit insgesamt fünf neuen Klassen am Limit. Hofer: „Wir werden darüber nachdenken, wie wir hier Platzressourcen schaffen können.“