Senke bei der Bahnquerung kommt weg. Übergang auf der L 12 sorgte für Aufregung. Land NÖ erzielte Einigung mit den ÖBB.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 15. April 2019 (05:37)
Mauritsch
Die Senke wird verschwinden, ebenso wie der Zug.

Die Querung der Bahngleise der erst im Vorjahr generalsanierten L 12 sorgte bei Autofahrern für Ärger (die NÖN berichtete). Eine Senke machte ein flüssiges Fahren nicht möglich. Der Leiter der Straßenbauabteilung, Herbert Svec, hat nun erfreuliche Nachrichten.

„Im Zuge der Arbeiten an dem zweiten Baulos wird die Querung entschärft“, so Svec, der nun eine Lösung mit den ÖBB erreicht hat. Gleisanlagen und der Bereich fünf Meter links und rechts davon sind deren Eigentum, die Bauarbeiten werden daher auch von der Bahngesellschaft durchgeführt.

Zwischenzeitlich haben die ÖBB allerdings die Einstellung der Bahnlinie bekannt gegeben, eine „ordentliche“ Querung kann aber jetzt noch immer nicht hergestellt werden, da die Linie ja nicht aufgelassen ist (juristisch ein großer Unterschied) und die Gleise vorerst an Ort und Stelle verbleiben.

 So wird nun zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Geld in die Hand genommen und die Bahnquerung saniert, obwohl ab Dezember kein Zug mehr dort fahren wird. Kostenpunkt der neuerlichen Arbeiten: 15.000 Euro.