Teurer Schulumbau: Aufträge für fast 6 Mio. vergeben

Erstellt am 19. Mai 2022 | 05:35
Lesezeit: 2 Min
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Ortschef Erich Hofer leitete die Gemeinderatssitzung.
Foto: NÖN
Um- und Zubau der Volksschule Auersthal und der Neuen Mittelschule wird ein Mega-Projekt.
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Zwei große Themen beherrschten die Gemeinderatssitzung – die Auftragsvergabe für den Um- und Zubau der Schule und der Ankauf eines Feuerwehrfahrzeuges. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Das Mega-Projekt des Um- und Zubaus der Volksschule und der Mittelschule beschäftigt die Gemeinde schon seit einiger Zeit. Mit Gesamtkosten von rund 6,5 Millionen Euro ist es eines der größten Vorhaben, die je umgesetzt werden. Nun wurden die Arbeiten für die erste Tranche vergeben: die Baumeisterarbeiten mit 1,9 Mio. Euro, die Zimmermannsarbeiten inklusive Fenster mit 1,48 Mio. Euro, Dacharbeiten mit 421.000 Euro, die Pfostenriegelfassade mit 302.000 Euro. Heizungsanlage, Kühlung und Lüftungssystem schlagen mit 806.000 Euro zu Buche und für die Elektroarbeiten sind 997.000 Euro beschlossen.

Umsetzung erfolgt durch Ausschreibung

Umgesetzt wird das Siegerprojekt einer europaweiten Ausschreibung. Für den Anbau hat die Gemeinde das Nachbargrundstück angekauft. Im Neubau finden sich Speisesaal, Aula und Bibliothek sowie der neue Haupteingang. Dazu kommen vier neue Klassenräume, Lehrmittelräume und Werkraum sowie ein vergrößertes Lehrerzimmer. Blickpunkt wird wohl das lichtdurchflutete Atrium sein. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit.

Beschlossen wurde ebenso der Ankauf eines neuen Fahrzeuges für die Feuerwehr. Das HFL 2 ist mit Wassertank, Seilwinde und Stromaggregat ausgestattet. Die Kosten von knapp 450.000 Euro teilen sich nach Abzug der Förderungen die Feuerwehr mit rund 110.000 Euro und die Gemeinde mit rund 178.000 Euro. Die Lieferung ist erst mit 2023 geplant.

Zum Kennenlernen wird es ein 365-Euro-Ticket für den öffentlichen Verkehr geben, das sich die Bürger ausborgen können. ÖVP-Bürgermeister Erich Hofer: „Das Ticket gilt für Wien/NÖ/Burgenland. Damit kann problemlos und unkompliziert der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ausprobiert werden.“ Eingestellt wird das „SPITAXI“, es wurde seit sechs Jahren nicht genutzt.

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