Vollwaise: Wer spendet und hilft?. 16-jähriges Mädchen verlor nach der Mutter auch den Vater. Seither lebt es bei der Tante. Geld für nötigen Zubau fehlt. Jetzt wurde von der Volkshilfe ein Spendenkonto eingerichtet.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 05. Oktober 2018 (04:16)
Links: NÖN; Rechts: privat
Links: SP-Gemeinderat und Sozial-Ombudsmann Franz Irlvek: „Wir starten einen überparteilichen Spendenaufruf.“; Rechts: Volkshilfe-Bezirksvorsitzende Gudrun Kranz: „Wir bedanken uns bei allen, die jetzt schon helfen.“

Jetzt rollt die Spendenwelle für eine 16-jährige HAK-Schülerin, die vom Schicksal schwer gebeutelt ist, an: Wie die NÖN berichtete, hatte das Mädchen vor elf Jahren seine Mutter und kürzlich auch noch den Vater verloren. Die Schülerin, die einen Notendurchschnitt von 1,3 vorweisen kann, ist nun Vollwaise und lebt bei ihrer Tante, die wiederum deren pflegebedürftige Schwester betreut.

Haken an der Sache: Das Haus ist zu klein. Damit das Mädchen ein eigenes Zimmer hat, braucht es einen Zubau. Doch dafür fehlt der Tante, die krankheitsbedingt in Frühpension ist, das Geld. SP-Gemeinderat und Sozial-Ombudsmann Franz Irlvek nahm sich der Sache an: „Wir wollen der 16-Jährigen unbedingt helfen und starten einen überparteilichen Spendenaufruf.“ Mittlerweile existiert ein entsprechendes Konto bei der Bank Austria (IBAN: AT44 1200 0100 2502 3101) lautend auf „Gänserndorf hilft“.

Unterstützt wird Irlvek von Volkshilfe-Bezirksvorsitzender Gudrun Kranz. Sie erklärt: „Wir werden gemeinsam mit Franz Irlvek und dem Sportverein Gänserndorf am 26. Oktober ein Benefiz-Fußballspiel für das Mädchen veranstalten und hoffen, dass wir damit auch einiges an Geld für den Zubau zusammenbekommen.“ Kranz abschließend: „Wir bedanken uns bei allen, die uns jetzt schon unterstützen bzw. ihre Hilfe zugesagt haben.“