Oberweidener auf der „Wiesn“. Das hat es in der Geschichte der „Wiener Wiesn“ wohl noch nicht gegeben, dass bei einem Sonntagsfrühschoppen das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt war. Der Musikverein Oberweiden hatte jedoch dort seinen großen Auftritt und mobilisierte seine treuen Fans – und alle kamen mit.

Von Ernst Spet. Erstellt am 15. Oktober 2018 (18:52)
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Der Bus mit den Musikern trat schon um 9 Uhr seine Reise nach Wien an, ein weiterer Fanbus fuhr um 10 Uhr in die Bundeshauptstadt. Weiters folgten unzählige Fahrgemeinschaften.

Im 1.750 Personen fassenden Wiesbauerzelt gab es dann keine Gänserndorfer Gemeinde, die nicht durch mindestens einen Fan vertreten war. Nach dem Einmarsch aufs Festgelände, bei dem auch die Musikvereine aus Ziersdorf und Sinabelkirchen teilnahmen, gab es ein gemeinsames Platzkonzert der drei Vereine. Kapellmeister Wolfgang Medlitsch, der ein begnadeter Moderator und Entertainer ist, lieferte im Anschluss mit seinen großteils jungen Musikern ein Blasmusikfrühschoppen der Superlative. Nach den gängigen Blasmusikklassikern folgte eine Zugabe nach der anderen: Von „Cordula Grün“ bis hin zu AC/DC-Hits wurde den Gästen alles geboten.

Dass die Hausordnung auf der „Wiener Wiesn“ strikt eingehalten wird, musste der NÖN-Fotograf am eigenen Leib erfahren: Um ein Foto zu machen, war er auf einen Tisch gestiegen, als er von einem Security mit den Worten „Waunnst deppat bist, hau i di raus“ unsanft heruntergezerrt wurde.