Unfalltragödie: Blech, Blut und tote Pferde. Am Montag erfasste ein Fahrzeuglenker auf der B 49 bei Engelhartstetten (Bezirk Gänserndorf) mit seinem Pkw drei Rösser, die vermutlich aus einem nahegelegenen Gestüt entlaufen waren.

Von Michaela Fiala. Erstellt am 08. Februar 2017 (14:49)
FF Engelhartstetten

Am Montag kam es auf der Bundesstraße B 49 zu einem tragischen Verkehrsunfall (NÖN.at hatte berichtet, siehe unten): In der Nähe des Schlosses Niederweiden standen um 22 Uhr plötzlich mehrere Pferde auf der Fahrbahn. Ein 49-jähriger Pkw-Lenker erkannte die Tiere in der Dunkelheit zu spät, trotz des sofort eingeleiteten Bremsmanövers wurden einige Tiere von dem Fahrzeug erfasst.

Pferde waren von Gutshof entlaufen

Innerhalb von Minuten erreichten die alarmierten Einsatzkräfte den Unfallort, an dem sich ein Bild des Grauens bot. Zwei Rösser waren direkt auf der Straße verendet, ein weiteres Pferd hatte den Kampf um Leben und Tod im Graben verloren. Der Unfalllenker, dessen Fahrzeug von der Straße in den Graben gerutscht war, hatte - wie durch ein Wunder - nur eine leichte Armverletzung erlitten.

Nach der Erstversorgung des Verletzten reinigten die Florianis die Fahrbahn. Aufgrund der tiefen Temperaturen gefror das Wasser sofort, daher wurde die Straße vom Streckendienst der Straßenmeisterei für längere Zeit gesperrt und die Polizei richtete eine großräumige Umleitung ein. Nach der Bergung des stark beschädigten Unfallfahrzeuges konnte die inzwischen mit Salz gestreute Straße gegen 1 Uhr früh wieder für den Verkehr freigegeben werden.

NÖN-Recherchen ergaben , dass die toten Pferde von einem Gutshof entlaufen sind, die Polizei führt derzeit Ermittlungen durch, da Reifen- und Fußspuren entdeckt wurden, die Unfallursache muss noch geklärt werden.

Alle Details lesen Sie in der nächsten Printausgabe der NÖN.