Gemeindeversammlung: Was bringt 2020?. VP-Ortschef informierte über Projekte im kommenden Jahr. Bürger konnten außerdem Anliegen vorbringen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 08. Dezember 2019 (05:29)
VP-Bürgermeister Kurt Jantschitsch – hier mit Mitgliedern des Gemeinde-rates – informierte über Neuigkeiten und Projekte der Gemeinde. JakobÖsterreicher (Mitte) hat dabei eine sehr kritische Einstellung zum Betrieb von Elektroautos.
Mauritsch

Was hat sich in der Gemeinde getan und welche Projekte stehen für das kommende Jahr an? Bei der Gemeindeversammlung informierte VP-Bürgermeister Kurt Jantschitsch über abgeschlossene Projekte und Vorhaben für 2020. Das Interesse der Bürger war groß, im Anschluss konnten Fragen gestellt werden.

Dauerthema Straßenbau: Die Viehtrift ist in Ausschreibung, die Umsetzung für 2020 am Plan. Wasser, Kanal und Strom sollen bis zum Müllsammelplatz geführt werden. Auch der Bereich Herrengasse/Bahnstraße steht auf der Agenda. Wegen der komplizierten Planungen (Querung der Bundesstraße) kann die Realisierung erst im kommenden Jahr angegangen werden. Am Plan stehen dazu sie Sanierung des Gemeindeamtes sowie eine neue Glocke für die Pfarrkirche.

Kosten sind zur Gänze abgedeckt

Der Zubau des Kindergartens schreitet zügig voran, die Inbetriebnahme soll mit Herbst 2020 erfolgen. Die Sanierung des Altbaus ist aus bürokratischen Gründen nicht in einem Zug möglich und wird ein eigenes Projekt. Die Kosten von rund 2 Mio. Euro sind zur Gänze durch die ELER-Förderung abgedeckt.

Viel Lob gab es vom Gemeindeoberhaupt für das Engagement der Bürger: „Ich bin dankbar, einer Gemeinde vorstehen zu dürfen, die ein derart vielfältiges Vereinsleben hat.“ Beim Bericht über die Vorhaben aus dem „Mobility Lab“ wie das E-Car-Sharing gab es allerdings Kritik seitens der Jugend. „Elektroautos sind der größte Blödsinn“, ist Jakob Österreicher der Meinung, dass mit den Batterien ein Problem geschaffen wird.

Die Bürger hatten durchaus praxisbezogene Anregungen: „Kann man der Jugend vor dem 1. Mai eine Anleitung schicken, wie man Kalkfarbe anrührt?“, ist ein Bürger über die Verwendung von Dispersionsfarbe für die Maistriche nicht glücklich. Ob man die Silvesterknallerei nicht verbieten könnte, meinte ein anderer. Auch die Ordinationsräumlichkeiten des Gemeindearztes fanden nicht die allgemeine Zustimmung. Jantschitsch versprach, den Dingen nachzugehen.