Groß-Schweinbarth wird grüner. In Groß-Schweinbarth wurden fünf neue Bäume an verschiedenen Plätzen im Ort gepflanzt, die in den nächsten Jahren für viel Sauerstoff sorgen und Schatten spenden sollen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 22. November 2020 (04:49)
Die Gemeindearbeiter Roman Käppler und Lipold Markus legten bei der Baumpflanzung mit Hand an und montierten die Halterungen für die neu gesetzten Bäume.
Mauritsch

Die Gemeinde wird ein Stück grüner. An verschiedenen Stellen wurden in den letzten Tagen neue Bäume gepflanzt. Noch sind die Kronen klein. In den nächsten Jahren werden die botanischen Luftreiniger allerdings für viel Sauerstoff sorgen und in heißen Sommertagen Schatten spenden.

Am Graben musste eine schon sehr stattliche Fichte gefällt werden. VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl: „Wir haben eine Ersatzpflanzung versprochen, jetzt sind es sogar fünf neue Bäume geworden.“

Große kommunale Grünflächen erstrecken sich vor den Häusern, Platz genug jedenfalls für Bäume. „Wir haben die Pflanzungen mit den Anrainern abgestimmt, wer keinen Baum wollte, hat auch keinen bekommen“, so Rickl. Gepflanzt wurden Baumhaseln, die mit ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen abiotische und biotische Schäden, Anspruchslosigkeit an den Boden, Trockenstresstoleranz sowie Winter- und Spätfrostresistenz in Zeiten des Klimawandels ganz besonders punkten.

Hainbuchen zieren die Siedlung „Am Weidenbach“ – und zwar als Baum, nicht als Hecke. Rickl kam damit dem Wunsch vieler Anrainer nach, die schon beim Grundkauf nach der Pflanzung von Bäumen auf den öffentlichen Flächen fragten.

Ein Zürgelbaum in der Kirchengasse vervollständigt die herbstliche Pflanzaktion. Als Ersatzpflanzung wurde hier ebenfalls einem Anrainerwunsch entsprochen. „Wir haben bei der Auswahl die Beratung von „Natur im Garten“ in Anspruch genommen. Wichtig war uns, dass die Bäume resistent sind und mit der Klimaveränderung zurechtkommen“, informiert Rickl.