Gemeinde Strasshof ist winterfest. Die Fahrzeuge und das Bauhof-Team sind vorbereitet. Wegen Covid-19 wurden die Mitarbeiter in zwei Gruppen aufgeteilt, die von getrennten Orten aus agieren können.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. November 2020 (04:52)
Der Fuhrpark und die Räumgeräte wurden für den Winterdienst auf Vordermann gebracht und Streusalz sowie Kies eingelagert.
Gemeinde

Kürzlich wurden die Vorbereitungen für den Winterdienst in der Gemeinde abgeschlossen. Bedingt durch Covid-19 waren diese Maßnahmen für das Bauhof-Team eine besondere Herausforderung. Die Mitarbeiter wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich auf getrennten Standorten aufhalten und von dort aus das Ortsgebiet betreuen werden, ohne miteinander in Kontakt zu kommen.

Alle Fahrzeuge wurden für den Einsatz bei Eis und Schnee hergerichtet, die Streuwägen wurden überprüft und notwendige Reparaturen durchgeführt, Schürfleisten bei den Schneepflügen wurden erneuert und somit der Fuhrpark auf Vordermann gebracht. Weiters wurden ausreichend Kies und Streusalz eingelagert. Außerhalb der normalen Dienstzeit sind die 20 Mitarbeiter in einer halben Stunde zum Ausrücken bereit und werden für freie Straßen – im Ortsgebiet rund 100 Kilometer – sorgen.

Ortsgebiet in Prioritäten aufgeteilt

Ein Einsatzfahrplan sorgt dafür, dass das Ortsgebiet in Prioritäten aufgeteilt ist. Die höchste Priorität haben Hauptverbindungen und Straßen, wo sich Schulen, Kindergärten, Ärzte, Bahnhöfe und Bushaltestellen befinden. Danach würden Nebenstraßen, Sackgassen, Parkflächen, etc. von Eis und Schnee befreit.

Oft beklagen sich Bürger im Rahmen der Reinigungsfahrten über „zugeräumte“ Hauseinfahrten. Dafür entschuldigt sich die Gemeinde und weist darauf hin, dass es technisch nicht möglich sei, den Pflug bei jeder Einfahrt zu schwenken, da dieser bei einer Räumgeschwindigkeit von ca. 20 km/h eine Strecke rund 25 Metern benötigt.