Ärger über „Gstettn“ in Untersiebenbrunn. In der Nähe des Aulandhotels wächst der Flieder baumhoch und verfinstert die Straße auf unheimliche Weise.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 10. Mai 2017 (04:00)
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Bei Dunkelheit entsteht ein unheimlicher Eindruck in der Straße, da das Licht der Fahrbahnbeleuchtung nicht durch die Sträucher dringt.
NOEN, Smax

Eine verärgerte Anrainerin (Name der Redaktion bekannt) beschwerte sich kürzlich bei der NÖN, dass die Gemeinde in der Nähe des Aulandhotels den Flieder wuchern lässt: „Die Sträucher sind genauso hoch wie die daneben stehenden Lindenbäume, darunter befinden sich Strauchschnitt und Unrat.“

Diese „Gstettn“ mache für die Gäste, die mit Reisebussen vorfahren, keinen guten Eindruck. Die Häuser hinter dem Flieder seien nicht mehr einsehbar, besonders bei Dunkelheit. Auch auf die Zeitungszustellerin wirke die Gegend unheimlich, weil kein Licht mehr auf die Fahrbahn komme. Beim Lokalaugenschein konnte auch die NÖN feststellen, dass nicht viel Licht von der Straßenbeleuchtung durch die Sträucher dringt.

SP-Bürgermeister Reinhold Steinmetz argumentierte telefonisch aus dem Urlaub: „Die Bepflanzung des Flieders erfolgte schon vor Jahrzehnten und dient als Lärmschutz für die angrenzende Hauptstraße. Ich werde mir aber nach meinem Urlaub die Situation nochmals ansehen, auch was die Beleuchtung betrifft.“