Groß-Schweinbarth hat nun „Garten Eden“. Alte Holzriesen mussten gefällt werden, dafür bereichern nun zahlreicheverschiedene Sorten den Pfarrgarten. Viele Helfer waren beim Einsetzen mit von der Partie.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 22. März 2021 (04:56)
Ein Gruppenfoto mit Abstand ist im weitläufigen Pfarrgarten kein Problem. Bei der Auspflanzung der Bäume waren die Pflanzenpaten sowie Pfarrvikar Tamas Egri und Pfarrmoderator Pater Anton Erben dabei.
Mauritsch, Mauritsch

Noch sind die Pflanzen zart und klein, in einigen Jahren werden die neu gepflanzten Bäumchen im Pfarrgarten wohl zu stattlichen Bäumen herangewachsen sein. Ausgepflanzt wurde eine Mischung aus Laub- Nadel- und Obstbäumen sowie Sträucher.

Der Pfarrgarten ist ein Grundstück von beachtlicher Größe. In den letzten Jahren war er leider nur mit Rasen bewachsen. Pfarrvikar Tamas Egri zur NÖN: „Die alten Bäume mussten leider gefällt werden. Sie waren kaputt und beeinträchtigten auch das Dach des Pfarrhofes.“ Allerdings: Einen Garten ohne Bäume konnte sich der umtriebige Geistliche auch nicht vorstellen.

Eine ausgewogene Bepflanzung sollte es sein, dem Klima angepasst. Thomas Unger und Robert Schütt erstellten einen konkreten Plan und waren bei der Auswahl der Pflanzen behilflich. Vorigen Freitag war es so weit – in Anwesenheit von Pfarrmoderator Pater Anton Erben erfolgte die Pflanzung. Alle Gewächse haben einen Sponsor und damit gleich einen „Bäumepaten“, die natürlich mit dabei waren.

Philipp Beckmann spendete die Blutbuche und die Baumstangen. Dieser Baum steht in dem von der Schule genützten Teil des Pfarrgartens. Walter Scheidl von „Fuß und Schuh Scheidl“ suchte sich die Blutbirke aus und Arzt Helmut Legat wählte die Schwarzföhre und eine Sträuchergruppe. Der Weingartenpfirsich kommt vom Pfarrgemeinderat und die Hauszwetschke von Johann Kaltenbrunner. Der Theaterverein spendet die schwarze Maulbeere. Der Verschönerungsverein übernahm die Kosten von 30 Sträuchern.

Bei einem ungarischsstämmigen Geistlichen quasi ein „Muss“ ist der Marillenbaum der Sorte „Ungarische Beste“, gespendet von der Gemeinde vertreten durch ÖVP-Ortschefin Marianne Rickl. Mit Gerät und Muskelkraft waren Paul Romstorfer, Karl Iser, Karl Kaiser und Lukas Platt ebenfalls mit dabei. Vielleicht kann in einigen Jahren ein Pfarrfest unter einem Schatten spendenden Blätterdach stattfinden.