Schadstoffe in der Luft in Breitensee?. Grüne fürchten Gefahr für Bürger durch Asbest-Belastung.

Von Lisa Unterreiter. Erstellt am 23. November 2019 (04:47)
Die ehemalige Schottergrube soll verfüllt werden. Das Vorhaben wird von den Grünen kritisch betrachtet.
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In Breitensee soll die ehemalige Schottergrube von ihrem Betreiber mit Baurestmassen verfüllt werden. Die Unterlagen dafür liegen bereits auf. Die Grünen kritisieren dieses Vorhaben massiv. Einerseits beklagen sie, dass kein konkreter Plan über die Abwicklung des Transportes der Materialien vorliegt.

Aktuell liegen die Unterlagen für die Verfüllung einer ehemaligen Schottergrube in Breitensee auf. „Es ist nicht klar, ob die aktuell verwendete Straße, die zur Schottergrube führt, ausreicht“, so Grünen-Bezirkssprecherin Beate Kainz.

"Lärm und Schadstoffe können fast ungehindert einfallen"

Andererseits macht sie auf die zunehmende, teils giftige Staubbelastung aufmerksam, die ein solches Vorhaben mit sich bringt. „Lärm und Schadstoffe können fast ungehindert einfallen“, betont Kainz.

Die Öko-Partei fordert daher absolute Sicherheit beim Umgang mit gefährlichen Stäuben sowie eine Überarbeitung der bereits vorliegenden Pläne, die etwaige Auswirkungen bzw. Gefahren für die Bevölkerung beinhalten. „Es darf zu keiner Zeit die Gefahr bestehen, dass die Luft mit Asbest angereichert wird“, meint Kainz abschließend.

Auch VP-Bürgermeister Gernot Haupt äußerte sich zu der Problematik und meint, dass sich der Gemeinderat bereits am 16. Oktober einstimmig gegen eine Baurestmassendeponie ausgesprochen habe. „Diese Haltung werde ich auch in der Verhandlung mit der Bezirkshauptmannschaft einnehmen und meine ganze Kraft zum Schutze unserer Bürger einsetzen“, betont Haupt. Ob und wie es mit der Baurestmassendeponie weitergehen wird, kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Fest steht, dass sich die Öko-Partei sowie der Bürgermeister für die Gesundheit der Bürger einsetzen wollen.