45.000 Lichter für das Fest. Der Weihnachtsmann sieht aus dem Fenster und vier Christbäume singen um die Wette. Für LED-Hausbesitzer Manfred Kourils bedeuten Tage vor Jahreswechsel Hochbetrieb.

Von Robert Knotz. Erstellt am 31. Dezember 2020 (04:08)
In der Lassallestraße 68 befindet sich das Strasshofer Weihnachtshaus: Ein Lichtermeer aus rund 45.000 Lampen.
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Insidern ist es seit Jahren ein Begriff: das Strasshofer Weihnachtshaus. In der Lassallestraße 68 strahlt und funkelt es, sodass die Betrachter oft gar nicht wissen, wo sie zuerst hinsehen sollen. Jede Szene ist ein Blickfang für sich. Hinter einem Fenster taucht plötzlich ein Weihnachtsmann auf, der winkt und danach wieder im Dunkel der Nacht untertaucht.

Alle 15 Minuten allerdings verdunkeln sich die rund 45.000 LED-Lampen etwas und der Bereich über der Eingangstüre mit vier Christbäumen rückt in den Vordergrund: Die Bäume beginnen plötzlich zu singen. Die Idee für diesen Lichterzauber kam Hauseigentümer Manfred Kourils im Jahr 2002, als er in sein Elternhaus in Strasshof einzog. „Inspiriert hat mich der Film ,Schöne Bescherung‘ mit Chevy Chase“, so Kourils im NÖN-Telefonat.

Von Jahr zu Jahr seien die Beleuchtungseffekte mehr geworden und aus herkömmlichen Lampen wurden computergesteuerte LEDs. „Schön langsam geht mir der Platz aus“, berichtet der Hausbesitzer. Auf die Frage, wie viel Mehrverbrauch an Strom er in den Weihnachtsfeiertagen verzeichnet, antwortet Kourils: „Wir verbrauchen im Advent etwa doppelt so viel Strom wie in einem gewöhnlichen Monat.“

Oft herrsche vor dem Haus reger Betrieb: Spaziergänger und Autos, an denen man sehen könne, dass sie von weiter her kommen, können sich an dem Lichterzauber kaum sattsehen. „Manchmal, wenn ich nach Hause komme, kann ich wegen der vielen Besucher gar nicht auf mein Grundstück fahren. Dann warte ich einfach, bis die Besucher wieder weg sind,“ so der bekennende Weihnachtsfan Kourils.