Alarm: Betrüger sind wieder vermehrt unterwegs

Erstellt am 19. Mai 2022 | 12:20
Lesezeit: 2 Min
Löffler Karl 2017.jpg
Foto: NÖN
Derzeit verzeichnet die Polizei im Bezirk wieder verstärkt Betrugsversuche, leider auch erfolgreiche, durch Anrufe vermeintlicher Polizisten oder auch Mitarbeiter von Microsoft oder Banken.
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Chefinspektor Karl Löffler warnt eindringlich: „Niemals wird die Polizei bei Ihnen anrufen und Geld verlangen. Dasselbe gilt für Banken. Legen Sie auf, geben Sie keinesfalls Geldbeträge heraus oder Bankdaten bekannt. Und informieren Sie die nächste Polizeidienststelle.“ Die Warnung ist mehr als berechtigt. Erst kürzlich kam es zu einem Schadensfall von 40.000 Euro.

Die Betrugsmasche läuft zumeist immer gleich ab: Der Anrufer behauptet, von der Polizei zu sein. Es wird ein Unfall der Kinder vorgetäuscht, wofür dringend Geld benötigt wird. Manchmal ist im Hintergrund sogar eine flehende Stimme zu hören. Zur Geldübergabe würden die falschen Polizisten persönlich kommen. Löffler klärt auf: „Die Exekutive nimmt keinesfalls Geldbeträge entgegen.“

Eine andere Variante sind Anrufe angeblicher Mitarbeiter von Microsoft oder Banken. Dabei wird versucht, der Zielperson Zugangscodes zu den Bankkonten zu entlocken. Auch hier gilt: Keinesfalls verlangt eine Bank in Österreich solche Daten von ihren Kunden, weder per Telefon noch per E-Mail. Auch hier gilt: Auflegen, nichts bekanntgeben, entsprechende Mails löschen und auch nicht auf irgendwelche Links klicken. Drohungen, die Bankkonten oder Kreditkarten zu sperren, gehören zum Betrugsversuch. Sicherheit bringt hier ein Anruf bei der Hausbank.

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