FPÖ-Reaktion: "Wir sind mehr als nur zwei“. Gänserndorfs Freiheitliche glauben, dass sie trotz Skandal die vorgezogenen Neuwahlen erfolgreich schlagen werden.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 22. Mai 2019 (04:42)
FPÖ
Dieter Dorner (FPÖ) setzte sich im für die Notverordnung ein.

Was sagt eigentlich die FPÖ-Basis aus dem Bezirk zur Ibiza-Affäre und zu den Rücktritten von Strache und Gudenus? FP-Bezirksparteichef Landtagsabgeordneter Dieter Dorner betont gegenüber der NÖN, dass die Freiheitlichen aus weit mehr als nur zwei Personen bestehe: „Unsere Partei hat auch unmissverständlich die richtige Antwort auf das Skandalvideo gefunden. Wir werden unsere Arbeit weiterhin konsequent für die Bürger fortsetzen.“

Abgesehen von den „unentschuldbaren Inhalten des Videos“ seien auch die Hintergründe der Produktion und Veröffentlichung lückenlos aufzuklären, so Dorner. Was hält der blaue Bezirksparteichef von den vorgezogenen Neuwahlen? „Die Aufkündigung der Koalition und die Neuwahlen im September konterkarieren die erfolgreiche Arbeit der Regierung in den letzten eineinhalb Jahren.“

"Ohne FPÖ wären Meilensteine nicht möglich gewesen"

VP-Kanzler Kurz setze aus parteitaktischen Überlegungen die Erfolge der blau-türkisen Zusammenarbeit aufs Spiel, meint Dorner: „Ohne FPÖ wären Meilensteine wie Familienbonus plus, eine Steuerreform für die hart arbeitenden Österreicher und eine notwendige akzentuierte Einwanderungspolitik nicht möglich gewesen.“ Nachsatz: „Wir werden uns geschlossen der Herausforderung stellen und die Wahl erfolgreich schlagen.“

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