Heidefest: 90 Jahre Sanddünen. Die Weikendorfer Remise ist das älteste Naturschutzgebiet Österreichs und bietet seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 25. Juni 2017 (02:58)
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VP-Bürgermeister Johann Zimmermann, VP-Landtagsabgeordneter René Lobner und GO7-Bürgermeister Werner Pozarek (v.l.) bei der Grenzstein-sicherung.

Lange war das Marchfeld durch den vielen Sand, der vom Wind verweht wurde, unfruchtbar. Erst ein Windschutzgürtel, der im 18. Jahrhundert unter Maria Theresia angelegt wurde, machte das Land für die Landwirtschaft wieder nutzbar.

In der Weikendorfer Remise sind die einzigartigen Sanddünen noch heute zu sehen. Durch ihre Beschaffenheit bietet die Siebenbrunner Heide seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat. Im Jahr 1927 wurde sie deshalb zum Naturschutzgebiet erklärt und ist damit das älteste unter Schutz stehende Areal Österreichs.

Rund 300 Besucher konnten die Ortschefs der beiden Gemeinden, GO7-Bürgermeister Werner Pozarek und VP-Bürgermeister Johann Zimmermann, am vergangenen Sonntag beim Heidefest anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums der Remise begrüßen. Pfarrer Christoph Pelczar zelebrierte die hl. Messe, anschließend hielt VP-Landtagsabgeordneter René Lobner eine Festansprache.

Da Heimatdichter Helmut Pacholik einen besonderen Bezug zur Siebenbrunner Heide hat, richtete er ebenfalls einige Worte an die Gäste. Der Musikverein „Harmonie Obersiebenbrunn“ und die „Wei[:K:]ings“ sorgten für den musikalischen Rahmen, das Team des Gasthauses „Zur Zuckerfabrik“ kümmerte sich um das leibliche Wohl der Gäste. Auch die Kleinsten kamen nicht zu kurz: Eine Hüpfburg, zur Verfügung gestellt von der OMV, sorgte für Begeisterung.