Kurzer Advent: Kein Lichtlein brennt

Viele Adventmärkte wurden schon im Vorfeld abgesagt, auf Schloss Hof war nach nur einem Wochenende Schluss.

Erstellt am 24. November 2021 | 05:47
Kein Lichtlein brennt
2019 war die Welt noch in Ordnung. Heuer wie schon im Vorjahr ist nichts mit Maroni und Punsch. Corona und jetzt der Lockdown machten den Adventmärkten im Bezirk einen Strich durch die Rechnung.
Foto: Mauritsch
Foto: Edith Mauritsch

Schon im Vorfeld haben sich viele Veranstalter entschieden, Adventmärkte nicht abzuhalten. Neben anderen Einflüssen war die Corona-Situation maßgeblich. Zumindest ein Wochenende lang fand der Weihnachtsmarkt auf Schloss Hof statt – dann war Schluss. „Wir bedauern den Lockdown, bewerten die Entscheidung aber gleichzeitig als richtig im Interesse der Sicherheit und Gesundheit aller“, so die zuständige Pressesprecherin Petra Reiner.

Der gesamte Kellerberg in Velm-Götzendorf lädt in „normalen“ Zeiten zum Wandeln in der Kellergasse ein. Besucher weit über die Bezirksgrenzen hinaus schätzen die besondere Atmosphäre. Heuer bleiben die Presshäuser dunkel. „Es war uns leider schon im Vorfeld klar, dass es nicht geht“, sagt Stefan Gebhart, Obmann des Dorferneuerungsvereines.

Sehr skeptisch war man auch in Bad Pirawarth, wo man an allen vier Adventwochenenden zu Markt und kulturellen Veranstaltungen lud. ÖVP-Bürgermeister Kurt Jantschitsch: „Der Außenbereich wäre machbar gewesen, das ist jetzt auch vorbei.“ Über den Knesl-Park weht statt des Punsch- und Kekseduftes nur der kalte Novemberwind.

Jeweils am 8. Dezember bot der Meierhof in Groß-Schweinbarth die Kulisse für den Adventmarkt des Vereins „Wir Niederösterreicherinnen“. Obfrau Elfriede Peterschelka zur NÖN: „Das Nein ist schon im Sommer gefallen.“ Der weihnachtlich dekorierte Wunderberg lockte Besucherscharen nach Auersthal. Wie schon im Vorjahr fällt die beliebte Veranstaltung aus.