Mehr Parkplätze durch neues P&R in Sicht. Die Bürgermeister Thomas Nentwich (SP, Leopoldsdorf) und Werner Pozarek (GO7, Obersiebenbrunn) kämpfen Seite an Seite für bessere Infrastruktur am Bahnhof.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 08. Februar 2017 (04:31)
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Thomas Nentwich, Silvana Diertl (ÖBB), Pozarek, Amtsleiter Thomas Mahdalicek, Thomas Aichinger (ÖBB) und VP-Vize Rudolf Greul.
NOEN, Gemeinde

Die Gemeinden Obersiebenbrunn und Leopoldsdorf befinden sich in laufenden Verhandlungen mit den ÖBB und dem Land über die Errichtung der Park&Ride-Anlage beim Bahnhof Siebenbrunn/Leopoldsdorf. Derzeit sind 64 Pkw-Stellplätze vorhanden.

Durch die von der Gemeinde Obersiebenbrunn 2016 provisorisch errichteten Parkplätze hat sich die Not einigermaßen entschärft. Jedoch sind noch zusätzliche Parkplätze erforderlich. Heuer wird das Lager abgerissen und es entstehen weitere 33 Plätze, die mit Grädermaterial – vorläufig provisorisch – befestigt werden. Der endgültige Ausbau auf Obersiebenbrunner Seite soll 2018 beginnen und im Endausbau 150 Pkw-Abstellplätze und 60 überdachte Fahrradabstellplätze beinhalten. Ein entsprechender Vertragsentwurf wurde der Gemeinde im Jänner übergeben.

Vorerst 50 bis 100 Pkw-Stellplätze

Auch auf Leopoldsdorfer Seite der Gleiskörper sollen in einer ersten Phase 50 bis 100 Pkw-Stellplätze und eine Autobushaltestelle errichtet werden. Erforderlich ist die Errichtung auf Leopoldsdorfer Seite spätestens mit der Auflassung der Eisenbahnkreuzung und der Errichtung der Umfahrung. Diese wird bei der Ortsgrenze Leopoldsdorf/Obersiebenbrunn hinter dem Lagerhaus Obersiebenbrunn geführt.

Die Einbindung auf die Landesstraße zwischen Obersiebenbrunn Bahnhof und Obersiebenbrunn soll bei den letzten Häusern von Obersiebenbrunn Bahnhof entstehen. Es sei nicht sinnvoll, den gesamten Park&Ride-Verkehr über die Umfahrung und dann durchs Siedlungsgebiet zu leiten. Daher sei die Errichtung einer Park&Ride-Anlage auch auf Leopoldsdorfer Seite erforderlich.