Neugründungen: Wahl beflügelt FPÖ. Der Kampf um das Bundespräsidenten-Amt beschert den Blauen im Bezirk regen Zulauf: Drei neue Ortsgruppen entstehen.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 01. September 2016 (03:00)
FPÖ
Stellvertretender freiheitlicher Bezirkschef Hannes Wlas und das Team der Bezirks-FP freuen sich über regen Zulauf.

Die nahende Bundespräsidenten-Wahl zieht ihre Kreise bis in die kleinsten politischen Kommunen – und sorgt dort offenbar bei der FPÖ für einen regen Zulauf. Zumindest in den Gemeinden Hauskirchen, Neusiedl, Drösing und Ringelsdorf-Niederabsdorf können sich die Blauen nämlich über eine – für Bezirksverhältnisse – rasant wachsende Unterstützer-Anzahl freuen.

„Wir haben aufgrund der Bundespräsidenten-Wahl extremen Zulauf“, zeigt sich FP-Bezirksobmann-Stellvertreter Hannes Wlas, gleichzeitig FP-Obmann von Hohenau, erfreut. Im Herbst – wenn die Schlacht Norbert Hofers und Alexander Van der Bellens um das Bundespräsidenten-Amt geschlagen ist – sollen deshalb in den genannten Gemeinden neue freiheitliche Ortsgruppen entstehen, wobei jene von Drösing und Ringelsdorf-Niederabsdorf zusammengelegt werden.

Mitglieder-Anzahl schon im zweistelligen Bereich

Erklärtes Ziel der Bezirks-Freiheitlichen: Bei den nächsten Gemeinderatswahlen 2020 in den von der FPÖ neu „besiedelten“ Ortschaften erfolgreich antreten. Das Interesse sei bereits jetzt so groß, dass sich die Mitgliederzahl für die entstehenden Ortsgruppen jeweils schon „im zweistelligen Bereich“, so Wlas, bewege.

Erst früher dieses Jahr hatte man freiheitliche Teams in den Gemeinden Hohenau und Dürnkrut sowie Obersiebenbrunn, Glinzendorf, Markgrafneusiedl und Marchegg gegründet (die NÖN berichtete).