Orchesterchefin: „Probephasen sind sehr intensiv“. Bettina Schmitt steht einem 65-köpfigen Orchester vor. Die NÖN bat sie zum Gespräch.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 27. November 2018 (10:56)
Bettina Schmitt dirigiert die Philharmonie Marchfeld seit dem Jahr 2000.
Godany

Die Philharmonie Marchfeld besteht aus rund 65 Musikern und hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1983 weit über die Bezirksgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Am Sonntag, 2. Dezember, lädt das Orchester um 17 Uhr zum Adventkonzert in die Gänserndorfer Stadthalle. Die NÖN traf Dirigentin Bettina Schmitt vorab zum Gespräch.

NÖN: Das Programm ist heuer durchaus anspruchsvoll – haben Sie sich mit dem Orchester diesmal speziell vorbereitet?

Schmitt: Das Orchester hat diesmal verschiedene Stilrichtungen zu bewältigen, unsere Probenphasen sind sehr intensiv und bedürfen einer guten Vorbereitung jedes Musikers.

Apropos Vielfalt: Gibt es einen Unterschied in der Vorbereitung, wenn es zum Beispiel um Opern- oder Filmmusik geht?

Wichtig ist für die Musiker, immer zu wissen, wann diese bestimmte Musik im Film oder Oper eingesetzt wird, welche Situation und welcher Ausdruck sie beschreibt. Im Prinzip malen beide Genres Bilder und erzählen Geschichten.

Sie begleiten das Orchester nun schon einige Jahre, fast Jahrzehnte. Verraten Sie schon etwas über die nächsten Konzerte?

Zur Abwechslung wollen wir uns wieder dem sinfonischen Repertoire widmen. Es stehen uns also einige beliebte Sinfonien bevor. Das Orchester freut sich schon riesig, sich der Klassik und Romantik zu widmen.