Roter Wahlkampf: "Krabbelstuben fehlen“. Auch die neue SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Hofireck läuft um Stimmen für die Nationalratswahl. Ihre Themen: Frauen, Soziales und Gesundheit.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 29. September 2017 (04:22)
Schindler
SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Hofireck mit SP-Bezirksmedienmanager Erwin Nußbaum.

Sie lebt in Orth/Donau und löste heuer die Obersiebenbrunnerin Ute Rotter als SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende ab: Die Rede ist von Sabine Hofireck, die nun auch für den Nationalrat kandidiert. Realistische Chancen auf einen Einzug ins Parlament hat sie aber nicht. Sollten die roten Genossen im Wahlkreis ein Mandat erringen, wird dieses vom jetzigen Nationalrat Rudi Plessl aus Gänserndorf besetzt.

Trotzdem läuft Hofireck natürlich um Stimmen. Die Ortherin ist diplomierte Krankenschwester, hat Pflegewissenschaften sowie Gesundheits- und Sozialmanagement studiert und arbeitet hauptberuflich im Büro für Frauengesundheit bei der Stadt Wien. Ihr Spezialgebiet ist somit „Frauen, Soziales und Gesundheit“, wobei sie sich selbst nicht als Emanze sieht. Wofür setzt sie sich im Bezirk ein? „Zum Beispiel dafür, dass wir mehr Kinderbetreuungsstellen für Unter-Dreijährige bekommen.“

Übrigens: Am 30. September um 9.30 Uhr empfängt Hofireck Nationalrätin Gabriele Heinisch-Hosek auf der Gänserndorfer Bahnstraße vor der Schmied-Villa. Interessierte haben die Möglichkeit, mit der Ex-Ministerin bei einem Spaziergang eine Stunde zu plaudern.