SPÖ-Landespolitikerinnen: „Lassen Sie sich impfen!“. SPÖ-Landespolitikerinnen rufen die Bevölkerung auf, sich rasch piksen zu lassen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Juli 2021 (03:06)
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Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig sowie die Dritte Landtagspräsidentin Karin Renner appellieren an alle Unentschlossenen, sich impfen zu lassen.
Anton Heinzl

Im Bundesländervergleich liegt das Land Niederösterreich derzeit mit 59,4 Prozent der Bevölkerung bei den Erstgeimpften im Spitzenfeld. Blickt man jedoch auf die einzelnen Bezirke zeigt sich noch ein differenzierteres Bild. Im Bezirk Gänserndorf haben aktuell 64,5 Prozent ihre erste COVID-19-Impfung erhalten, 51,6 Prozent sind sogar schon vollimmunisiert. Aus diesem Anlass starten NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig sowie die Dritte Landtagspräsidentin Karin Renner einen gemeinsamen Appell, sich impfen zu lassen. Denn die Impfung gibt den Menschen Perspektive und Sicherheit.

„Wir sind in Niederösterreich auf einem guten Weg. Um Sicherheit zu haben, geschützt zu sein und auch andere zu schützen – vor allem auch jene, die sich nicht impfen lassen können – brauchen wir aber noch eine höhere Durchimpfungsrate“, halten die beiden Landespolitikerinnen fest.

„Uns geht es darum, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, die Corona-Schutzimpfung in Anspruch zu nehmen und impfen zu gehen.“ Ulrike Königsberger-Ludwig, Gesundheitslandesrätin, und Karin Renner, Dritte Landtagspräsidentin

Zuletzt wurde von Experten des Gesundheitsministeriums eine Durchimpfungsrate von 80 Prozent für den Herbst genannt, um einen entsprechenden Herdenschutz sicherzustellen. Um dies zu erreichen, hat das Land NÖ nun in einem ersten Schritt eine Social-Media-Impfkampagne für junge Menschen gestartet. „Derzeit liegt die Impfbereitschaft bei den 20- bis 29-Jährigen bei 56 Prozent, bei den 12- bis 19-Jährigen bei fast 41 Prozent. Besonders jetzt, wo umfangreiche Lockerungen in Kraft getreten sind, ist der Schutz durch die Impfung von noch größerer Bedeutung. Auch junge Menschen können das Virus weiterverbreiten und auch selber schwer an COVID-19 erkranken“, so Königsberger-Ludwig und Renner.

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Seit Kurzem ist im niedergelassenen Bereich auch der Impfstoff von Johnson&Johnson erhältlich.
Anton Heinzl

Aus Schimpfern sollen Impfer und aus Influencern sollen Impfluencer werden. Auf Plattformen wie Youtube, Instagram, Spotify und Facebook werden Einblicke in die Impfzentren gegeben, Informationen zur Impfung kurz und prägnant aufbereitet und Clips und Sujets mit Augenzwinkern präsentiert, die direkt zur Impfanmeldung führen.

„Uns geht es darum, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, die Corona-Schutzimpfung in Anspruch zu nehmen und impfen zu gehen, weil jeder Impfstich hilft auf dem Weg aus der Pandemie“, betonen Königsberger-Ludwig und Renner unisono.

Abschließend machen die beiden Landespolitikerinnen noch darauf aufmerksam, dass seit letzter Woche im niedergelassenen Bereich nicht nur der Impfstoff von Johnson&Johnson erhältlich ist, sondern auch von AstraZeneca: „In Absprache mit der Ordination haben Kurzentschlossene dadurch die Möglichkeit, sich rasch impfen zu lassen. Damit ist das gut ausgebaute System in Niederösterreich noch ein Stück flexibler geworden.“

Im Internet unter www.impfung.at sind alle Informationen rund ums Impfen erhältlich. Zudem können sich Impfwillige dort auch jederzeit Termine in einem NÖ Landesimpfzentrum selber buchen, so zum Beispiel im Bezirk Gänserndorf in Haringsee.

Übrigens: Ab Sonntag, 1. August, gelten im Bezirk Gänserndorf neue Öffnungszeiten bei den Teststraßen. Die vollständige Übersicht über das Angebot ist auf der Gänserndorfer NÖN-Facebook-Seite unter www.facebook.com/NOENGaenserndorf zu finden.